von links nach rechts: Herbert Büttner, Thorsten Krämer, Robert Wilhelm, Justus Bott, Markus Henkel, Uli Scholz Alexander Kress (BBZ) - Foto: Privat

FULDA Anspruchsvolle Prüfung mit tollen Ergebnisse

Gesellenbriefe für die Absolventen des KFZ - Mechatronikers

28.03.19 - An 52 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker konnte jetzt der Gesellenbrief als Kfz-Mechatroniker übergeben werden. Die Kfz-Innung Fulda hatte auch in diesem Jahr wieder zu ihrer traditionellen Freisprechungsfeier in das Mediencenter der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda eingeladen. Obermeister Thorsten Krämer bestätigte den jungen Leuten, dass sie einen interessanten und vielseitigen Beruf gewählt hätten.

Die dreieinhalb Jahre Ausbildungszeit seien sicherlich nicht immer ein Zuckerschlecken gewesen. Umso mehr freue er, Thorsten Krämer, sich. Im Anbetracht dessen aber auch über die guten Prüfungsergebnisse. Mit der Umstellung der Prüfungsordnung vor 10 Jahren sei die Prüfung deutlich anspruchsvoller geworden. Die Note Eins im Gesamtergebnis zu erreichen sei seit dem nicht mehr so einfach. Einige Prüflinge hätten allerdings die Traumnote 1,0 nur knapp verfehlt.

In seinen weiteren Ausführungen ging der Obermeister auf die Entwicklung im Automobilbau ein. In den ersten 100 Jahren seiner Geschichte hätte sich nicht viel getan. In den letzten Jahren dagegen hätte die Technik im Automobilbau rasante Fortschritte gemacht. Deshalb erfordere der Beruf des Kfz-Mechatronikers heute auch eine ganz andere Wissensbandbreite als früher.

Dr. Herbert Büttner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fulda, hob die Bedeutung des Gesellenbriefs hervor, auf den der Nachwuchs zu Recht sehr stolz sein könne. Die duale Ausbildung in Deutschland würde Weltruf genießen. Einen besseren Schutz vor Arbeitslosigkeit gäbe es nicht. Ausgebildete Handwerker müssten deshalb eigentlich einen Sonderrabatt bei der Versicherung gegen Arbeitslosigkeit erhalten. Kfz-Mechatroniker seien gesuchte Spezialisten, die für einen zentralen Schaltnerv unserer Gesellschaft zuständig sein, nämlich für die Mobilität. Ohne Mobilität könne unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft nicht funktionieren, so der KH-Chef.

Dies bestätigte auch Studiendirektor Günter Strelitz von der Ferdinand-Braun-Schule. Er empfahl den jungen Nachwuchshandwerkern, über eine Aufstiegsqualifizierung nachzudenken. Staatlich geprüfte Techniker oder auch Meister seien gesuchte Spezialisten. Außerdem gäbe es viele Betriebe, die in den nächsten Jahren einen Nachfolger suchen würden. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Ulrich Scholz, berichtete vom Ablauf der Prüfung, die dem ehrenamtlich tätigen Gesellenprüfungsausschuss regelmäßig immer wieder einen hohen persönlichen Einsatz abverlange. Sowohl der Ferdinand-Braun-Schule als auch dem BBZ Mitte, wo die Auszubildenden im Kfz-Handwerk die vorgeschriebenen überbetrieblichen Lehrgänge besuchen, dankte er für die reibungslose und gute Zusammenarbeit.

Als Prüfungsbeste wurden ausgezeichnet: Justus Bott aus dem Ausbildungsbetrieb Kahrmann Sportwagen GmbH in Fulda (1. Platz), Robert Wilhelm aus dem Ausbildungsbetrieb Thomas van Thiel in Fulda (2. Platz) sowie Markus Henkel aus dem Ausbildungsbetrieb Christian Scheich in Flieden. Zusätzlich wurden Justus Bott und Robert Wilhelm für die punktgleiche beste Leistung bei den überbetrieblichen Lehrgängen im BBZ geehrt. (pm)+++


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