Impressionen von den Vorträgen am Frauenberg - Fotos: Privat

FULDA „Den Ort gut verstanden“

Studierende beeindrucken mit Inklusionskonzepten für den Frauenberg

28.03.19 - Beeindruckende Präsentationen erlebten die Verantwortlichen des Kooperationsprojekts Frauenberg, die Schülerinnen und Schüler der Hotelfachschule der Eduard-Stieler-Schule in Fulda vorbereitet und im Refektorium des Klosters vorgestellt hatten.

Im Rahmen eines Jahresprojekts hatten die Studierenden das Thema „Zukunftsprojet Frauenberg“ bearbeitet. Aufgabe war es, Konzepte für das Klostercafé "Flora", eine Pilgerherberge und die Bewirtschaftung der Küche zu entwickeln. Dabei war die Kooperation der Franziskaner mit antonius und die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen.

Frauenberg-Geschäftsführer Günter Habig zeigte sich beeindruckt. „Bei den drei Jahresprojekten konnte man gut erkennen, dass die Schülerinnen und Schüler die Menschen mit Behinderung in ihren Konzepten erfasst und diesen besondere Ort gut verstanden haben.“ Der Schulleiter der Eduard-Stieler-Schule Jörg Demuth war mit den Präsentationen seiner Studierenden ebenfalls zufrieden. Die Leiterin der Hotelfachschule Margit Goldstein lobte die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. „Unsere Schülerinnen und Schüler wurden am Frauenberg gut unterstützt, was sich in den Ergebnissen zeigt“, so Goldstein. Den Betriebsleitern Rainer Golke vom Tagungshaus und Moritz Schneider vom Klostercafé wurden die schriftlichen Konzepte am Ende einer beeindruckenden Präsentationsveranstaltung übergeben.

Die erste Gruppe der Studierenden hatte sich mit dem neuen Klostercafé "Flora" beschäftigt. Der Arbeitstitel lautete hier „Entwicklung eines ökonomischen und ökologischen Konzepts für ein Kloster-Café unter der Berücksichtigung der Inklusion und der traditionellen Werte der Franziskaner“. Dabei wurde auf den Ist-Zustand des Cafés und mögliche Verbesserungspotentiale eingegangen. Man war sich darüber einig, dass das "Flora" in der aktuellen Form einmalig in Fulda sei. Neben dem historischen Standort ist das Inklusionskonzept eine Besonderheit. Aber auch die hochwertige Produktpalette trägt zum derzeitigen Erfolg bei. Die verantwortlichen Betreiber der Einrichtungen auf dem Frauenberg konnten in einer anschließenden Diskussion viele Erkenntnisse zur Weiterentwicklung mitnehmen.

Der Arbeitstitel der zweiten Gruppe lautete „Konzept zur Integration einer Pilgerherberge in einen bestehenden Beherbungsbetrieb innerhalb der Klostermauern unter den Prämissen der Inklusion und der Erhaltung der Werte der Franziskaner“. Die Schülerinnen und Schüler hatten durch Recherche eine Annahme getroffen, wie viele Pilger pro Monat auf dem Frauenberg realistisch wären. Sie stützen sich dabei auf Werte von Instituten und Pilgervereinigungen. In den Konzepten inbegriffen waren aufwendige Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Personaleinsatzplanungen, immer unter der Prämisse die Aufgaben unter dem Gesichtspunkt der Inklusion zu bewerkstelligen. Auch hier gab es im Anschluss interessante Diskussionen unter den Beteiligten.

Die dritte Gruppe hatte sich in der Projektarbeit mit der Klosterküche auseinandergesetzt. In einer aufwendigen Analyse sollte die Frage beantwortet werden, ob die Wiederinbetriebnahme der Klosterküche unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten realisierbar sei. Auch hier boten die Studierenden Lösungen, die dann in einer ausführlichen Ausarbeitung dargestellt wurden. (pm) +++


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