Hier versteckte sich der Fahrer in einem Bagger - Fotos: Carina Jirsch

NEUHOF Neue Erkenntnisse

Nach Unfall: Betrunkener 31-jähriger Fliedener versteckt sich in Bagger

09.04.19 - Nach dem schweren Unfall am Samstagabend auf der Landstraße zwischen Neuhof und Hattenhof (südlicher Landkreis Fulda) gibt es neue Erkenntnisse. Zum Hintergrund: Ein 31-Jähriger rumänischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Flieden krachte mit einem grauen Renault in ein weiteres Auto. Dort saßen ein 17-Jähriger mit seinem 53-jährigen Vater, beide aus Hattenhof, und wurden durch den Aufprall schwer verletzt. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtete zu Fuß. Rund eine Stunde später wurde er von der Polizei gefasst.

Knapp zwei Kilometer weiter versteckte sich der Mann. Mit geringen Verletzungen saß er in der Baustelle in einem Bagger am Kreisverkehr in Neuhof-Dorfborn. Zeugen informierten die Polizei. Der 31-Jährige ließ sich daraufhin widerstandslos festnehmen. "Der Mann war alkoholisiert, weshalb die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme anordnete", erklärte Uwe Wingenfeld, Pressesprecher des Polizeipräsidium Osthessens, auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS. Die Vermutung, dass bereits im Auto viele Bierdosen gefunden wurden, konnte Wingenfeld nicht bestätigen. Jedoch wurde eine alte, verrostete Machete sichergestellt. "Dies spielt aber überhaupt keine Rolle für das Verfahren", so Wingenfeld. "Wenn überhaupt, ist das Mitführen einer Waffe im Auto eine Ordnungswidrigkeit."

Die Baustelle in Neuhof-Dorfborn

Der 31-jährige Fahrer flüchtete zunächst Foto: Nina Bastian

Nicht der Halter des Wagens

Fest steht: Bei dem Unfallverursacher handelt es sich nicht um den Halter des Fahrzeuges. "Der 31-Jährige ist nicht der Eigentümer, das können wir bestätigen", so die Polizei. Noch in der Nacht zu Sonntag wurde ein Gutachter zur Rekonstruierung des Unfallhergangs beauftragt. Der genaue Ablauf musste ermittelt werden. Da keine Haftgründe vorlagen, konnte der Fliedener in der Nacht noch entlassen werden. Auf ihn kommen nun Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht und Trunkenheitsfahrt zu. Sollten die vorgeworfenen Tatbestände dem Mann nachgewiesen werden, drohen ihm Punkte in Flensburg, eine Geld- oder Freiheitsstrafe, ein Fahrverbot und die Entziehung der Fahrerlaubnis. (Nina Bastian) +++


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