Vorstandsvorsitzender Christoph Schwab, Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin, Vizepräsident Dr. Andreas Opitz, Dr. Thomas Sitte, Schatzmeister Christoph Jordan, Präsident Prof. Dr. Martin H. Hessmann, Prokurist Markus Otto, Kreisverbandsarzt Jan Garlepp und Justitiar Markus Schleicher. - Foto: DRK

FULDA Pilotprojekt

"Palliativversorgung" in den DRK-Seniorenzentren in der Altenpflege

09.04.19 - Die DRK Seniorenzentren der Region Fulda werden sich gemeinsam mit der Deutschen Palliativstiftung an einem Projekt namens PiPiP 2020 (Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen als Pilotprojekt) zur Optimierung palliativmedizinischer Bewohnerversorgung teilnehmen. Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte, Deutsche Palliativstiftung, und das Präsidium des DRK Kreisverbandes Fulda e.V. haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. „Der ganzheitliche Ansatz, die vielfältigen guten Möglichkeiten im Umgang mit palliativmedizinischen Bewohnern haben uns überzeugt mitzumachen“, so DRK Präsident Professor Dr. Hessmann.

Fachleute im Projekt: Dr. Thomas Sitte ...

Die DRK Senioreneinrichtung St. Lioba und Heilig Geist in Fulda, Roter Rain am Petersberg, St. Kilian in Hilders, Bruder Konrad in Weyhers sowie "Am Schloss" in Friedewald (Bad Hersfeld) nehmen am umfangreichen Projekt teil. Der Start erfolgt in Kürze. Bei dem Pilotprojekt soll sowohl direkt in den beteiligten Senioreneinrichtungen der Umgang mit Palliativpatienten besonders geschult werden, andererseits eine individuelle und passgenaue Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hausarzt umgesetzt werden. Hierbei werden sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung geschult. In strukturierten Gesprächen wird zunächst eine Bedarfsanalyse erstellt. Leicht verständliche Informationsschreiben, nebst offenen Sprechstunden, richten sich dann auch an Bewohner und deren Angehörige.

„Mit kurzen Impulsworkshops für unsere Beschäftigten und weiteren flankierenden Aktionen zur vorausschauenden Palliativversorgung wollen wir das vorhandene Wissen vertiefen und auffrischen“, so Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Senioren Markus Otto.

Auch die Notfallmedizin ist durch den Kreisverbandsarzt Jan Garlepp vertreten: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und in der jeweiligen palliativen Situation eine höchst mögliche Hilfestellung in allen Fragen der Palliativmedizin zu geben, ist Ziel des Projektes. Unnötige Krankenhauseinweisung wollen wir damit vermeiden“.

„Auch wenn schon viele Schulungen und Fortbildungen hinsichtlich Palliativversorgung regelhaft in unseren DRK Senioreneinrichtungen erfolgen, lohnt sich immer der Blick nach vorne und der Input von externer kompetenter Stelle“, ergänzt Geschäftsführer Christoph Schwab und freut sich über die neue Kooperation mit der Deutschen Palliativstiftung. (pm) +++


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