Feierlich wurden die neuen Räumlichkeiten eingeweiht - Foto: Privat

GELNHAUSEN Rettungsdienstschule ausgebaut

Dritte Erweiterung der DRK Rettungsdienstschule

13.04.19 - Bereits zum dritten Mal nach der Gründung der Rettungsdienstschule des DRK KV Gelnhausen-Schlüchtern, im Jahr 2014, bestand die Notwendigkeit neue Räumlichkeiten in Betrieb zu nehmen. In der Außenstelle der Schule im Herzbachweg, die intern RDSG II genannt wird, wurde zusätzlich das erste Obergeschoss angemietet. Landrat Thorsten Stolz übergab die neuen Räume offiziell ihrer Bestimmung.

Vorsitzender Heiner Kauck begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, Lehrkräfte und Schüler. In seiner Ansprache ging er auf die Überlegungen des damaligen Vorstands zur Gründung der Schule im Jahr 2014 ein. Man habe sich damals zu diesem Schritt entschlossen, um den eigenen Nachwuchs für den Rettungsdienst ausbilden zu können. Sehr schnell haben sich auch umliegende Rettungsdienste überzeugen lassen, ihre Schüler an die Fachschule für den Rettungsdienst in Gelnhausen zu entsenden.

Geschäftsführer Michael Kronberg thematisierte den Fachkräftemangel im Rettungsdienst in Hessen. Zudem hob er hervor, neben der reinen Vermittlung von Wissen an der Schule sei es auch von großer Bedeutung, Haltungen und Werte zu vermitteln, die für die späteren Rettungsprofis unerlässlich sind und die Basis für die Ausübung des Berufes bilden. Er richtete Worte des Dankes an die Schulleitung, die Lehrkräfte und Praxisanleiter, an die Kooperationspartner der DRK Kreisverbände Büdingen, Friedberg und Fulda, sowie an den Rettungsdienst Mittelhessen und die Berufsfeuerwehr Offenbach.

Landrat Thorsten Stolz hob in seiner Rede den mutigen Entschluss des Vorstandes hervor, eine solche Schule zu gründen. Er sprach als Mitglied des DRK-Präsidiums von einer guten Entwicklung der Schule, die bei der Gründung nicht vorauszusehen war. Als Landrat ging er auf die Herausforderung von vielen Arbeitgebern ein, gute Mitarbeiter für die wichtigen Aufgaben der Zukunft zu gewinnen. Die Zuzugszahlen in den Main-Kinzig-Kreis ließen erahnen, dass künftig noch mehr Einsätze für die Rettungsdienste zu erwarten seien.

Schulleiter Dirk Runschke erläuterte das Raumkonzept der Schule. Jeder Jahrgang habe nun eine eigene Etage zur Verfügung, in der sowohl die theoretischen Inhalte vermittelt werden, in der aber auch Möglichkeiten für Praxistrainings und Simulationen zur Verfügung stehen. So könne das Wissen am besten vermittelt und vertieft werden.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 2018 präsentierten an drei Stationen die Ergebnisse von Gruppenarbeiten, die sie speziell für die offizielle Eröffnung vorbereitet hatten. Sehr eindrucksvoll hatten sie die Inhalte ihrer Ausbildung zum Notfallsanitäter aufbereitet und gaben Einblicke in den Ablauf eines Notfalleinsatzes unter der Beteiligung zahlreicher Partner, wie Polizei, Feuerwehr und Krankenhaus sowie in den Alltag einer Rettungswache. Die Gäste zeigten sich beeindruckt vom Engagement und vom Wissensstand der jungen Menschen, die erst im Herbst vergangenen Jahres in die Ausbildung gestartet sind. (pm)+++


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