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KREIS MKK POLIZEIREPORT

Mutmaßlicher Unfallfahrer ermittelt - Fahranfänger schwer gestürzt

Dieser Polizeireport beinhaltet Informationen und Meldungen der Polizeidienststellen zu Ereignissen im Bereich des Main-Kinzig-Kreises. Die Meldungen werden den ganzen Tag über - soweit neue Infos vorliegen - ergänzt. +++

15.04.19 - Mutmaßlicher Unfallfahrer ermittelt 

HANAU. Der mutmaßliche Unfallfahrer von Samstagabend dürfte mittlerweile feststehen. Zu dieser Bewertung kommen Staatsanwaltschaft und Polizei in Hanau, nachdem sich zahlreiche Zeugen meldeten und im Wagen entsprechende Spuren gesichert wurden. Nach dem Unfall waren zwei Männer ausgestiegen und davongelaufen. Angeblich hätten sie umstehenden Passanten noch zugerufen, ja nichts der Polizei zu verraten. Die Ermittler sind sich jedoch sicher, dass ein 21 Jahre alter Mann aus Hanau am Steuer des 5er-BMW saß, der gegen 19 Uhr mit hoher Wucht gegen das Geländer der Wilhelmsbrücke krachte. Der 286-PS-starke Bolide wurde dabei so erheblich beschädigt, dass die Polizei von einem Totalschaden ausgeht und diesen auf rund 25.000 Euro beziffert. Hinzu kommt der Schaden an der Brücke, der sich nach Einschätzung der Ordnungshüter auf mindestens 10.000 Euro beläuft. Glimpflich ging der Unfall für eine entgegenkommende 57 Jahre alte Hanauerin aus, deren Wagen von umherfliegenden Trümmerteilen des BMW getroffen wurde. Sowohl sie, als auch zwei sieben und 10 Jahre alte Kinder in dem VW Touran blieben unverletzt. Der Schaden an dem Van wird auf rund 500 Euro geschätzt. Der Bereitschaftsdienst der Hanauer Staatsanwaltschaft ließ den BMW am Samstagabend sicherstellen und beauftragte einen Sachverständigen mit der weiteren Unfalluntersuchung. Unter anderem gilt es nun zu ermitteln, mit welchem Tempo der Fahrer in der Innenstadt unterwegs war. Zeugen war der Wagen kurz vor dem Unfall durch seine schnelle Fahrweise aufgefallen. Die weiteren Ermittlungen hat nun die Unfallfluchtgruppe der Polizei übernommen, deren Beamte für solche Fälle spezialisiert sind. Gegenüber den Beamten wollte sich der 21-Jährige am Montagmorgen nicht weiter zur Sache äußern. Neben dem Tatvorwurf der Unfallflucht muss auch die Frage geklärt werden, ob der Hanauer überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

 
Einmal mit dem Quad um die Ecke 

HANAU. Einer ganzen Reihe von Tatvorwürfen sieht sich seit Freitagabend ein 46 Jahre alter Mann aus Hanau gegenüber. Der Mann fuhr Polizeiangaben zufolge gegen 17.35 Uhr in der Limesstraße auf einem Mini-Quad-Bike und wurde dort angehalten. Bei der Kontrolle des Gefährts stellten die Beamten fest, dass das vierrädrige Gefährt weder für den Straßenverkehr zugelassen noch in irgendeiner Weise versichert war. Hinzu kommt, dass der 46-jährige Verdächtige nach ersten Erkenntnissen vermutlich gar keinen Führerschein besitzt. Auch über die Auswahl seiner Garderobe wird der Hanauer künftig vermutlich gründlicher nachdenken: Sein schwarzes T-Shirt mit einem Cannabis-Blatt machte die Beamten stutzig. Wie es aussieht, stand der 46-Jährige unter Drogeneinfluss; näheres soll nun eine Blutprobe ergeben, die auf der Wache am Freiheitsplatz durchgeführt wurde. Bei der routinemäßigen Überprüfung der Personalien des Mannes war der weitere Verlauf des Samstagabends für ihn auch schnell geklärt: Laut Polizeicomputer lag gegen den Hanauer schon einige Zeit ein Untersuchungshaftbefehl wegen Verdachts der Hehlerei vor, was ihm eine Nacht im Polizeigewahrsam bescherte, um ihn am Sonntag einer Haftrichterin vorführen zu können. Diese ordnete seine Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt an. Wie der 46-Jährige schließlich noch in den Besitz einer gestohlenen EC-Karte kam, die die Beamten in seiner Hosentasche fanden, muss in einem weiteren Ermittlungsverfahren geklärt werden.

 
Fahranfänger schwer gestürzt

GELNHAUSEN. Mit einem überaus schmerzhaften offenen Bruch des Fußgelenks musste ein 18 Jahre alter Motorradfahrer ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem er zuvor die Kontrolle über seine Maschine verloren hatte und stürzte. In der Nacht von Freitag auf Samstag war der Fahranfänger gegen 2.40 Uhr von Höchst in Richtung Gelnhausen unterwegs. Etwa 100 Meter vor einem Kreisverkehr kam er zunächst in die rechte Bankette und blieb mit dem Fuß am Stützpfosten einer Leitplanke hängen. Auch seine 500er Honda wurde erheblich beschädigt, unter anderem wurde das Vorderrad abgerissen. Nach Einschätzung der Polizei liegt der Sachschaden bei rund 6.000 Euro. +++

Foto: PP Südosthessen


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