Erster Spatenstich ist gesetzt: Im Bad Hersfelder Stadtteil Asbach wird für rund fünf Millionen Euro ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Fuldatal-Wehr errichtet. - Fotos: Stefanie Harth

BAD HERSFELD Wo ein Meilenstein entsteht

Spatenstich ist gesetzt: Bagger frei fürs neue Feuerwehrgerätehaus

17.04.19 - Großer Bahnhof im Bad Hersfelder Stadtteil Asbach: Politische Mandatsträger, Vertreter aus der Wirtschaft sowie zahlreiche Feuerwehr-Kameraden haben sich auf der „grünen Wiese“ hinter dem Areal der Karl Jungbluth Kettenfabrik eingefunden, um dem ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus der Stadtteilwehr Fuldatal beizuwohnen.

Von einem „ereignisreichen Moment“ spricht Bürgermeister Thomas Fehling. „Es ist eine lange Geschichte, die wir jetzt zu einem Meilenstein bringen. Wir nehmen den Brandschutz in Bad Hersfeld sehr ernst.“ Ein Gesuch gibt der Rathauschef den bauplanenden und ausführenden Unternehmen augenzwinkernd mit auf den Weg: „Bleiben Sie bitte innerhalb des Budgets.“ Hintergrund ist, dass das Bauprojekt 840.000 Euro teurer ausfällt als geplant (OSTHESSEN|NEWS berichtete). Das Investitionsvolumen für den Neubau liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. 495.600 Euro hat das Land Hessen beigesteuert.

Die beiden Stadtteilfeuerwehren Asbach und Beiershausen, die sich letztes Jahr zur Fuldatal-Wehr zusammengeschlossen haben, werden das neue Feuerwehrgerätehaus nutzen. Der GABC-Zug (Gefahrgutzug für atomare, biologische und chemische Stoffe) des Landkreises, der von der Bad Hersfelder Feuerwehr gestellt wird, wird dort ebenfalls stationiert. „Insgesamt stehen acht Stellplätze zur Verfügung“, erörtert Stadtbrandinspektor Frank Jakob.

Dass die Aufgaben für die Fuldatal-Wehr künftig anspruchsvoller werden, hat der stellvertretende Wehrführer längst erkannt: „Jetzt freuen wir uns zunächst einmal riesig darüber, dass es endlich mit den Bauarbeiten los geht. Wir hoffen, dass wir zeitnah Einzug in das moderne Feuerwehrgerätehaus halten können“, sagt Jonas Seitz.

Die neue Liegenschaft soll nicht nur bessere Arbeits-, sondern auch bessere Arbeitsschutzbedingungen für die ehrenamtlichen Kräfte bieten. Auch das Raumkonzept der Einrichtung orientiert sich stärker an den Arbeitsabläufen des Feuerwehralltags. (sh) +++


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