Rebo-Consult setzte sich unter 40 Bewerbern durch. So soll die Tribüne der Oberhofer Biathlon-Arena 2023 aussehen - Grafik: Rebo-Consult

UNTERBREIZBACH Gegen 40 Ingenieur-Büros durchgesetzt

Rebo-Consult entwirft die Biathlon-WM-Arena in Oberhof

19.04.19 - Im Jahr 2023 finden in Oberhof (Landkreis Schmalkalden/Meiningen) gleich zwei Weltmeisterschaften statt. Zum einen die Rennrodel-WM, zum anderen die Biathlon-WM, die beide binnen 15 bis 19 Tagen ausgetragen werden. Dafür rollen im Sommer die Bagger an, um die Biathlon-Arena umzubauen. Der Entwurf dafür stammt von der heimischen Ingenieurgesellschaft Rebo-Consult, die von Unternehmer Dipl.-Ing. Dirk Bodes inhabergeführt ist.

Das mit weniger als 2.000 Einwohnern beseelte Örtchen Oberhof ist deutschen Wintersportfans ein Begriff, denn die Stadt im Landkreis Schmalkalden/Meiningen gilt als deutsches Wintersportzentrum. Keine Frage also, dass der Umbau der Oberhofer Biathlon-Arena einen wahren Prestige-Auftrag darstellt. "Das ist für uns schon eine größere Geschichte, in der Größenordnung hatten wir bislang noch nichts. Biathlon speziell gab es bei uns auch noch nicht", sagt Projektleiter Dipl.-Ing. Detlef Günther. 

Den Auftrag zu bekommen, war nicht einfach, denn mehrere Firmen bewarben sich mit ihren Entwüfen für die neue Arena. "Es war ein EU-weites Vergabeverfahren. Am Ende haben wir den Zuschlag bekommen und uns gegen 40 Büros erfolgreich durchgesetzt", erläutert Günther und berichtet, dass mit den Planungsarbeiten gleich begonnen wurde.

Die Modernisierung der Tribüne soll noch ...

Noch in diesem Jahr stehen infrastrukturelle Arbeiten an, dazu gehört unter anderem die Errichtung einer neuen Buswendeschleife hinter der Skihalle und die Modernisierung der Tribünen. Die größten Bauarbeiten finden 2020 bis 2021 statt, wenn das Streckennetz neugestaltet wird. Die Verteilung über zwei Jahre ist einberechnet, um einen eingeschränkten Trainingsbetrieb gewährleisten zu können: "Wir müssen den Trainingsbetrieb mit einberechnen. Es ist ein enges Zeitfenster, da auch die Weltcups stattfinden", so Günther mit Blick auf Anfang 2022.

Mit Biathlon muss sich Rebo-Consult jetzt speziell auseinandersetzen, denn da sie auch für die Neugestaltung der Strecken verantwortlich sind, müssen sie die Biathlon-Regeln miteinbeziehen, wie Detlef Günther darstellt: "Da stehen wir in engem Kontakt mit der IBU. Wir arbeiten uns da in die Regeln vom Biathlon ein, denn wir müssen wissen, wie die Runden verlaufen und Steigungen einplanen."

Lange Jahre musste Oberhof auf eine Weltmeisterschaft warten, 2023 ist es wieder soweit, wenn gleich zwei Großturniere anstehen. Mit Rebo-Consult hat dabei auch ein Unternehmen mit Sitz in Unterbreizbach, Bad Hersfeld und Fulda die Finger im Spiel und sorgt für die Modernisierung der Tribünen und der Neugestaltung der Infrastruktur sowie des Streckennetzes. (tw) +++


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