v.l. Gerhard Möller, Erster Beigeordneter Geisa, Dr. Eberhard Fennel und Berthold Jost ,Vorstand Point Alpha Stiftung bei der Beurkundung des neuen Gesellschaftsvertrags der Point Alpha Akademie - Foto: Point Alpha Stiftung

GEISA Insolvenz abgewendet

Point Alpha Akademie auf neuem zukunftsfähigen Fundament

03.05.19 - Die Point Alpha Akademie steht auf einem neuen zukunftsfähigen Fundament. Hierzu wurde im Rahmen einer Gesellschafterversammlung mit dem Ersten Beigeordneten Gerhard Möller von der Stadt Geisa sowie dem Vorstand der Point Alpha Stiftung Dr. Eberhard Fennel und Berthold Jost ein neuer Gesellschaftsvertrag durch Rechtsanwalt und Notar Martin Abel beurkundet. In der Gesellschafterversammlung wurden dann weitere grundsätzliche Vereinbarungen zwischen den Gesellschaftern für die Zusammenarbeit in der Akademie beschlossen. Auch der erste neue Wirtschaftsplan, den die Geschäftsführer Martin Henkel, Berthold Jost und Dr. Eberhard Fennel erarbeitet hatten, wurde beschlossen.

Die erforderlichen Weichenstellungen für das neue Akademiekonzept waren bereits Ende 2018 durch Beschlüsse des Stadtrates von Geisa und des Stiftungsrats erfolgt. Nach Genehmigung der Kommunalaufsicht beim Landrat des Wartburgkreises für die neue Vertragsgestaltung war nun grünes Licht für einen Neubeginn der Akademie gegeben. Notwendig wurde das neue Fundament für die Akademie zur Vermeidung einer drohenden Insolvenz im vergangenen Jahr. Nunmehr gibt es eine klare Spartentrennung. Für Sparte 1 mit dem Zweckbetrieb -Bildung- ist nun alleine die Stiftung, für Sparte 2 mit dem gewerblichen Bereich der Tagungsstätte ist nun allein die Stadt Geisa verantwortlich. Für Erträge und Verluste in den beiden Sparten sind die jeweiligen Gesellschafter zuständig. Durch diese Lösung konnte eine positive Fortführungsprognose für die Akademie zur Vermeidung einer Insolvenz erreicht werden. Die Geschäftsführer werden für die zugeordneten Sparten nun von den jeweiligen Gesellschaftern benannt, die sich auch für die jeweiligen Teilwirtschaftspläne verantwortlich zeigen.

Zwischenzeitlich wurden für beide Sparten, so die Geschäftsführer, bereits umfängliche Veränderungen auf den Weg gebracht, die wirtschaftlicheres Handeln bedeuten. Natürlich wird der Bildungsbetrieb auch weiter eine Unterstützung der Stiftung benötigen, erklärten Jost und Fennel, dieser werde aber in Zukunft nach den personellen und finanziellen Möglichkeiten der Stiftung gestaltet. Damit sei ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit der Stiftung erreicht, allerdings gebe es noch große Herausforderungen in den nächsten Monaten und Jahren zu bewältigen, daran werde hart gearbeitet. Vieles könne man durch eigene Anstrengungen erreichen, daneben sei jedoch eine noch stärkere Unterstützung durch den Bund, insbesondere aber die Länder Hessen und Thüringen erforderlich. Der Stiftungsvorstand sei insofern nach den klaren Bekenntnissen der Ministerpräsidenten beider Länder beim zehnten Geburtstag der Stiftung sowie der Verstärkung der Bundesförderung für investive Maßnahmen zuversichtlich, betonten Jost und Fennel abschließend.+++


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