FULDA Intensiv-, Notfall- und Operationszentrum

Sneak Preview: Noch vier Tage bis zur großen INO-Eröffnung am Klinikum Fulda

11.05.19 - Das Intensiv-, Notfall- und Operationszentrum am Klinikum Fulda steht kurz vor der Eröffnung. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, bevor am Dienstagnachmittag die große Einweihung mit Ministerpräsident Volker Bouffier und vielen Gästen aus Politik und Gesellschaft feiert werden kann. OSTHESSEN|NEWS durfte den 77 Millionen Euro teuren Neubau vorab besichtigen.

Im Bild von links: Lukas Hüfner ...Fotos: Carina Jirsch

Intensivstation

Der neue Haupteingang zur Zentralen Notaufnahme ...

Peter Neidhardt Geschäftsbereichsleiter Bau und Technik

Rundgang mit der Presse

Neuste Technik: CT

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel Sprecher ...

Einer von 14 neuen OPs

"Krankenhäuser, die nicht bauen, sind kurz vorm Sterben", sagte Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel Sprecher des Vorstandes am Freitagmittag. "Für mich persönlich ist der gesamte Neubau ein Highlight und ich bin emotional berührt. Immerhin habe ich vor acht Jahren schon von diesem Anblick geträumt und nun ist es wahr geworden." Auf über acht Etagen erstreckt sich nicht nur die Zentrale Notaufnahme, sondern auch OP-Säle, Intensivstation, Neurochirurgie, HNO-Klinik, Frauenklinik und Urologie. "In der fünften Etage wird eine Qualifikations- und Fortbildungsebene entstehen, die Mitte 2020 in Betrieb genommen werden kann."

"Wir liegen mit unserem Bau genau im Zeitplan", erklärte Peter Neidhardt Geschäftsbereichsleiter Bau und Technik am Klinikum Fulda. "Nach der Grundsteinlegung wurde unser Projektplan durch viele Meilensteine ergänzt. Ein zweites Untergeschoss wurde nach bewilligt, welches der Logistik dient." Nach dem Richtfest im November 2016 gab es dann die Überlegung, ein fünftes Obergeschoss zu errichten. Auch das konnte umgesetzt werden. "Durch ein Förderprogramm des Landes konnten wir diese Ideen umsetzen und unser Projekt dadurch effizienter und wirtschaftlicher gestalten."

Die reinen Baukosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro. "Knapp 55 Millionen Euro wurden vom Land finanziert", so Neidhardt. Hinzu kommen Kosten in Höhe von circa 7 Millionen für bewegliche Einrichtungsgegenstände, die aus dem laufenden Investitionsetat des Klinikums finanziert werden. Im Neubau können bis zu 260 Betten aufgestellt werden. Das Klinikum wird dann insgesamt knapp 1.200 Betten haben. Bei der Umsetzung des Projektes wirkten viele osthessischen Firmen mit. "Die R+S Group AG übernahm die Elektrik, um einen Teil des Trockenbaus kümmerte sich die Werner-Gruppe." Langweilig wird es am Klinikum Fulda sicherlich nie: Geplante Projekte für die Zukunft sind beispielsweise die Sanierung des Haupthauses und die Wiedereröffnung der Augenklinik.

Ab Juni wird in den neuen Räumen operiert. Derzeit üben die Mitarbeiter in Simulationen, um sich an den neuen Ablauf, die neuen Wege und die neue Technik zu gewöhnen. Am Sonntag, dem 19. Mai, haben alle interessierten Bürger beim „Tag der offenen OPs“ die Möglichkeit das neue INO-Zentrum in der Zeit von 11 bis 17 Uhr zu besichtigen. (Nina Bastian) +++


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