Festnahme am Flughafen in Palma de Mallorca - Foto: Ultim Hora

CALA RATJADA / BAD HERSFELD Hohe Strafe droht

Nach Vergewaltigung im Hotelzimmer: zwei mutmaßliche Täter noch in U-Haft

08.07.19 - Nach den schwerwiegenden Vorwürfen wegen der Gruppenvergewaltigung einer deutschen Urlauberin auf Mallorca hat jetzt ein Gericht in Palma gegen zwei der zunächst vier festgenommenen Tatverdächtigen, die aus dem Raum Bad Herfeld stammen, Untersuchungshaft angeordnet. Die beiden anderen Verdächtigen sollen nach Medienberichten der auf Mallorca erscheinenden "Diario de Mallorca"mittlerweile wieder entlassen worden sein und sich auf freiem Fuß befinden. 

Nachdem die 18-jährige Frau aus Deutschland Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet hatte, waren vier junge Männer zwischen 19 und 23 Jahre am Donnerstag auf dem Flughafen von Palma de Mallorca vorläufig festgenommen worden, die gerade den Rückflug nach Hause antreten wollten. Am Flughafen von Palma de Mallorca hatten sie laut Medienberichten getrennt voneinander eingecheckt, um die Ermittler zu irritieren. Einer von ihnen konnte der Polizei gegenüber auf ein Alibi verweisen und wurde deshalb wieder entlassen.  Am Freitag wurde dann ein vierter Tatverdächtiger in Cala Rajada im Nordosten Mallorcas festgenommen.

In einem Zimmer dieser Art soll ...Foto: privat

Der Flughafen in Palma de Mallorca. Fotos (2): Privat

Die 18-jährige Touristin hatte bei der spanischen Polizei ausgesagt, sie sei in der Nacht zum Donnerstag in einem Zimmer des Hotel "Club Cala Ratjada" von zwei der vier Männer vergewaltigt worden. Man habe sich am selben Abend beim Feiern kennengelernt und sei dann zusammen ins Hotel gegangen. Dort sei sie gewaltsam zum Sex gezwungen worden. Die mutmaßlichen Täter haben die Vorwürfe der jungen Frau vor dem Haftrichter aber bestritten und behauptet, es habe sich um einvernehmlichen Sex gehandelt. 

Die junge Frau habe sich wenige Stunden nach der Vergewaltigung weinend bei der örtlichen Polizei gemeldet und die Männer angezeigt. Eine Untersuchung in einem Krankenhaus habe ergeben, dass die Frau Blutergüsse an Handgelenken und am Hals aufweise, ebenso Verletzungen im Intimbereich. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, drohen den Tätern hohe Haftstrafen im zweistelligen Bereich. (ci)+++


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