, v.l.n.r.: Dieter Scheffler, Jörg Geier, Kerstin Rosin (Netzwerk Ehrenamt des Landratsamtes), Joachim Glück und Landrat Thomas Habermann - Foto: privat

RHÖN Aktivsenioren Bayern in Rhön-Grabfeld

Ehrenamtliche vermitteln unternehmerisches Denken

29.08.19 - Der gemeinnützige Verein Aktivsenioren Bayern wurde vor 35 Jahren in München von einer kleinen Gruppe von Ruheständlern mit dem Ziel ins Leben gerufen, Existenzgründer und kleinere Betriebe mit Rat und Fachwissen zu unterstützen. Die heute knapp 400 Mitglieder des Vereins in Bayern sind ehemalige Unternehmer, Selbstständige sowie Führungs- und Fachkräfte aus Wirtschaft und Verwaltung. In Unterfranken, auch im Landkreis Rhön-Grabfeld, sind derzeit 25 Aktivsenioren im Einsatz. In 2018 haben die unterfränkischen Aktivsenioren über 75 Beratungs- und Bildungsprojekte durchgeführt. Im Jahr 2019 wird die Projektzahl weiter steigen.

Bei einem Pressegespräch am Mittwoch machten Landrat Thomas Habermann und Jörg Geier, Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung, auf das besondere Angebot der Aktivsenioren aufmerksam und bedankten sich für das große Engagement der Mitglieder. Das Landratsamt vermittelt interessierte Unternehmer regelmäßig an den Verein. Landrat Thomas Habermann betonte die Vorteile der Aktivsenioren als Berater: das Vertrauen, mit dem Interessierte an die Berater herantreten können, die Unternehmens- und Lebenserfahrung der Senioren sowie die Intention, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft einzusetzen. Es gehe um die Vermittlung von „Erfahrungswissen aus dem Nähkästchen“, ergänzte Jörg Geier.

Die beiden im Landkreis Rhön-Grabfeld tätigen Aktivsenioren Joachim Glück und Dieter Scheffler stellten ihren Verein vor. Schwerpunktmäßig unterstützt der Verein

• bei der Erstellung von Businessplänen für Neugründungen oder bei der Übernahme bestehender Betriebe. Sie sind Grundlage für die  erfolgreiche Umsetzung von Geschäftsideen, für erfolgreiche Bankgespräche bzw. Erlangung von Fördermitteln.

• bei der Lösung von Problemen in bestehenden Betrieben wie zum Beispiel Überwindung von Liquiditätsengpässen, fehlender Organisation, fehlender Marketingstrategien, Vermeidung von Insolvenzen oder Anpassung an neue technische Entwicklungen.

• bei der Wissensvermittlung unternehmerischen Denkens an Schüler und Studierende zum Beispiel an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt,  an der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim (LWG).

• Vereine und Organisationen bei der Überwindung existierender Probleme sowie Einleitung einer positiven Zukunftsperspektive.

Aufträge kommen über die Arbeitsagenturen oder von  Kammern, über die Gründerzentren sowie durch persönliche Empfehlungen. Viele Aufträge resultieren auch aus Sprechtagen, die die Aktivsenioren in Kooperation mit den Landratsämtern und den Kommunen monatlich anbieten. Der nächste Sprechtag im Landratsamt Rhön-Grabfeld findet am Donnerstag, den 19. September, von 15 bis 17 Uhr statt. Interessierte können sich außerdem unter www.aktivsenioren.de informieren und Kontakt aufnehmen.

Der Verein sucht zudem verstärkt „Nachwuchs“ an erfahrenen, leidenschaftlichen, unternehmerischen Persönlichkeiten in der Region Rhön-Grabfeld, die ihr erarbeitetes Wissen in einer gemeinnützigen, ehrenamtlichen Tätigkeit weitergeben wollen. Auch an einem Engagement Interessierte können über die Webseite der Aktivsenioren Kontakt aufnehmen. (pm) +++


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