- Foto: Stadt Bebra

Bebra Bebra baut Zukunft

Online-Bürgerbeteiligung zur Sozialen Stadt beendet

06.09.19 - Verdichtung innerhalb des Areals an der Neuen Straße, eine Verkehrsberuhigung im Bereich der Einmündung Nürnberger Straße/Grüner Weg, oder mehr Sitzplätze für den Stadtpark – dies sind nur einige der Ideen zur Stadterneuerung, die während der nun beendeten Online-Beteiligungsphase auf www.bebra-baut-zukunft.de eingegangen sind. Vom 18. Juni bis zum 27. August hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger Bebras hier die Gelegenheit, ihre Ideen zur Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) einzubringen, in den Ideen anderer zu stöbern und diese zu kommentieren. In diesem Zeitraum sind insgesamt 94 Ideen auf der von der wer denkt was GmbH aus Darmstadt betreuten Beteiligungsplattform eingegangen, die nun in den weiteren Prozess der Ausarbeitung des ISEK Eingang finden werden. Über den weiteren Verlauf informiert die Stadt Bebra auch weiterhin auf www.bebra-baut-zukunft.de.

 „Ich möchte mich herzlich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die vielen guten Vorschläge und Kritikpunkte bedanken, die wir auf der Beteiligungsplattform sammeln konnten. Ich bin sehr froh über diesen Input und ich bin mir sicher, dass sie das Entwicklungskonzept befruchten werden“, so Bürgermeister Uwe Hassl. Besonderes Augenmerk legten die Bürgerinnen und Bürger auf den Themenbereich „Straßen und Wege, Mobilität“, in dem die meisten Vorschläge abgegeben wurden (35). Doch auch die Themen „Grün- und Freiflächen“ sowie „Soziales, Kultur und Freizeit“ stießen auf reges Interesse.

Die auf der Plattform www.bebra-baut-zukunft.de gesammelten Anregungen und Vorschläge gehen in den weiteren Prozess der Ausgestaltung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) der Stadt Bebra ein. Auf der Plattform sind auch alle weiteren Informationen zum ISEK zu finden. Auch wird in Zukunft über den weiteren Verlauf der Erstellung des ISEK berichtet werden und der Abschlussbericht der Online-Beteiligung, der neben einer statistischen Aufarbeitung auch alle eingereichten Vorschläge und Kommentare enthält.

Das Quartier „Göttinger Bogen und nordwestliche Kernstadt“ ist seit 2018 Teil des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“. Dieses Förderprogramm fördert Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf und geht dabei auf die jeweiligen Besonderheiten der Quartiere ein. Um genau diese Besonderheiten im Göttinger Bogen und der nordwestlichen Kernstadt herauszuarbeiten und um festzustellen, wo ein besonderer Handlungsbedarf besteht, muss zunächst ein so genanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet werden. Das ISEK ist Fördervoraussetzung für die Beantragung von Städtebaufördermitteln. In den nächsten Jahren besteht damit die Möglichkeit, die Wohn- und Lebensverhältnisse im Quartier „Göttinger Bogen und nordwestliche Kernstadt“ nachhaltig zu verbessern. Die Förderperiode erstreckt sich von 2018 bis 2028. Mit der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts wurde das Büro ProjektStadt aus Kassel beauftragt. (pm) +++


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