Dr. Heiko Wingenfeld (Oberbürgermesiter), Professor Dr. Richard Hartmann (Vorsitzender Fuldaer Tafel), Staatsminister Axel Wintermeyer, Professor Dr. Wolfgang Fassbinder und Dr, Harald Schnez (von links) am Mittwochnachmittag in der Tafel in Fulda - Fotos: Hans-Hubertus Braune

FULDA 1.000 Euro von Land und Stadt

Ehrenamt, Akquise und Hilfe: Fuldaer Tafel erhält finanzielle Unterstützung

11.09.19 - "Es wäre schön, wenn Tafeln nicht in Anspruch genommen werden müssten", sagt Staatsminister Axel Wintermeyer bei einer Stippvisite am Mittwochnachmittag in Fulda. Doch die Realität sieht trotz Wohlstandsgesellschaft anders aus, wie auch Wintermeyer betont. Rund 2.200 Menschen - darunter rund 950 Kinder und Jugendliche - sind auf Lebensmittel der Fuldaer Tafel angewiesen.

Gespräche über die Arbeit der Tafel ...

Staatsminister Axel Wintermeyer

Gut, dass es sie gibt, die ...

Auch die Stadt Fulda beteiligt sich ...

Damit die Hilfsbedürftigen versorgt werden können, engagieren sich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus allen Schichten, wie Professor Dr. Richard Hartmann, Vorsitzender der Fuldaer Tafel, in einem Gespräch in den Räumen der Tafel in der Weserstraße betont. Sowohl der Staatsminister als auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld danken für das "herausragende gesellschaftliche Engagement". Trotz der vielen helfenden Hände suchen die Verantwortlichen der Tafel weitere Unterstützer. Dafür wurde ein "Promotion-Kit" mit Aufstellern, Werbematerialien und Plakaten angeschafft. Die Kosten übernimmt das Land Hessen zu 50 Prozent. Eine kleine Überraschung hatte der Oberbürgermeister parat: Die Stadt übernimmt die zweite Hälfte der insgesamt 1.000 Euro als "Zeichen der Anerkennung", wie Wingenfeld sagte.

Die Tafel möchte insbesondere auch jüngere Menschen ansprechen und sie für die wichtige Arbeit bei der Tafel begeistern. Die Fuldaer Tafel wurde vor 15 Jahren von den beiden Serviceclubs - dem Lions Club und dem Rotary Club - aus einer abendlichen Runde heraus gegründet. Einige der Helfer sind seit 15 Jahren dabei. In Deutschland landen jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll - obwohl sie den Vorschriften standhalten und keineswegs schlecht sind. In Fulda werden zumindest rund zehn Tonnen pro Woche weiter verwendet und landen dadurch nicht im Müll. Wintermeyer wirbt ebenso für eine Sensibilisierung der Gesellschaft, mit Lebensmitteln bewusster umzugehen. Trotz Wohlstand und Lebensmitteln im Überfluss: Auch in Osthessen sind viele Menschen darauf angewiesen, dass sie von der Tafel Nahrungsmittel erhalten. (Hans-Hubertus Braune) +++

Dr. Heiko Wingenfeld

Professor Dr. Richard Hartmann

Professor Dr. Wolfgang Fassbinder


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