50 Jahre Kolpinhaus Fulda - Fotos: Suria Reiche

FULDA 50 Jahre Kolpinghaus in Fulda

Vom Jugendwohnheim mit Kegelbahn zum 3-Sterne-Superior-Hotel

21.10.19 - In dem großen Saal des Parkhotels Kolpinghaus blieb am Sonntagmittag kein Stuhl unbesetzt. Der Grund: Es gab ein Jubiläum zu feiern. Seit einem halben Jahrhundert existiert das Kolpinghaus in der Fuldaer Goethestraße – und seitdem hat sich sowohl im Inneren als auch von außen viel verändert. Nur eins ist gleichgeblieben: Der „Kolpingspirit“, also die Ausrichtung des Hauses. 

Stadtbaurat Daniel Schreiner und Stadtpfarrer Buß

Wahrscheinlich hat nahezu jeder Fuldaer eine ganz eigene Erinnerung an den Festsaal des Parkhotels Kolpinghaus, in dem am Sonntag der 50. Geburtstag des Hauses gefeiert wurde. Manch einer hat auf diesem Parkett bei seinem Abschlussball den ersten Walzer getanzt. Ein anderer hat in den Räumlichkeiten seine Hochzeit gefeiert und ewige Liebe versprochen. Und wieder ein anderer hat hier in der Faschingszeit ausgelassen geschunkelt. Stadtbaurat Daniel Schreiner jedenfalls erinnert sich noch gern an seine Kampagnen-Veranstaltung als Brunnenherr der Florengäßner Brunnenzechne, nach der er spät nachts in einem der Hotelzimmer genächtigt hat. „Herrlich“, sagt er, als er am Sonntagmittag danach gefragt wird und bringt dann ganz treffend auf den Punkt, was das Parkhotel Kolpinghaus für die Stadt Fulda bedeutet: „Das ist nicht einfach nur ein Hotel. Kolping gibt der Stadt etwas, hier wird jeder offen empfangen. Und heute bedanken sich die Leute mit ihrer Anwesenheit.“

Kolpinghaus-Vorstand Steffen Kampa

Kein einziger Platz ist unbesetzt, als Geschäftsführer Christof Weiseborn die Bühne betritt, um die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre zu nehmen: 1969 unter dem schlichten Namen Kolpinghaus eröffnet – der Beisatz „Parkhotel“ kam erst später dazu - war das Gebäude an erster Stelle ein Jugendwohnheim mit Kegelbahn. Nur einige wenige Zimmer standen damals Reisenden zur Verfügung. „Wie ein guter Rotwein ist aber auch das Kolpinghaus mit den Jahren gereift und besser geworden“, so Weisenborn. Heute zählt das 3-Sterne-Superior-Parkhotel 83 Zimmer und 12 Tagungs- und Veranstaltungsräume. „Und in jedem davon weht der ‚Kolpingspirit‘.“
Dieser ist es, den wohl auch Stadtbaurat Schreiner meint, wenn er von Gastlichkeit, Partnerschaft und Freundschaft spricht. Diese drei Dinge würden ihm begegnen, wann immer er die Räumlichkeiten des Kolpinghauses betritt. Und Kolpinghaus-Vorstand Steffen Kempa sprach in seinen Grußworten sogar von einer sozialen Verantwortung, die es hier gebe. Für diese brauche es aber auch jeden einzelnen der Kolping-Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Trägervereins.

Für die Mitglieder der Florengäßer Brunnenzeche ...

Nur wenn alle den gleichen Gedanken verfolgen, kann etwas Gutes daraus werden. In den vergangenen 50 Jahren sei das so gewesen, das hört man am Sonntag aus den Worten der Festredner heraus. Hier im Kolpinghaus und bei Kolping im Allgemeinen werde jeder offen empfangen, egal ob als Tagungsgast oder als unbegleiteter Geflüchteter, wie man sehen konnte, als vor einiger Zeit viele Menschen ohne Perspektive und Dach über dem Kopf in Deutschland ankamen. Auch damals half Kolping, nahm einige von ihnen auf und sorgte dafür, dass ihr Start in Deutschland gelang. „Hoffen wir, dass der Geist Kolpings noch öfter in diesen Mauern seine Spuren hinterlässt“, sagte Hubert Angelstein, Vorsitzender der Kolpingfamilie Fulda. (sur) +++

...hatte eine Schatztruhe dabei, aus ...

Daniel Schreiner

Hubert Angelstein, Vorsitzender der Kolpingfamilie ...

Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt


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