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Gratulation zum „Azubi-Botschafter für das Handwerk“ von Gabriele Leipold und Anna Kratz von der Kreishandwerkerschaft Fulda (2.und 3. v.l.) sowie Daniela Zahrt, AOK Hessen (re.) an Benedikt Siering, Anna Müller und Alessandro Klemens (v.lks.). Auf dem Foto fehlt Tristan Kirst. - Foto: pr ick

FULDA Auf Augenhöhe über Ausbildung beraten

Erste Schulung der „Azubi-Botschafter für’s Handwerk“ erfolgreich absolviert

28.10.19 - Der Startschuss für ein neues Projekt der Kreishandwerkerschaft Fulda ist gefallen: Unter dem Titel „Azubi-Botschafter für’s Handwerk“ wurden jetzt erstmals Jugendliche einen Tag lang auf diese Aufgabe vorbereitet. Hintergrund dieser Initiative, die in Kooperation mit der AOK Hessen umgesetzt wird, ist der Wunsch, Auszubildende als Botschafter zu gewinnen, die mit Jugendlichen „auf Augenhöhe“ über deren berufliche Zukunft sprechen und ihnen von ihrem Arbeitsalltag erzählen können.

„Diese Auszubildenden aus dem Handwerk, die als Azubi-Botschafter freiwilliges Engagement und Einsatzbereitschaft für ihre Ausbildungsberufe und Betriebe zeigen, sind ideale Ansprechpartner für junge Leute, die sich noch in der Phase der beruflichen Orientierung befinden. Sie beantworten Schülern und Ausbildungsinteressierten Fragen zu Beruf, Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten.“ Als stellvertretende Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft verdeutlicht Gabriele Leipold, dass sich auf diese Weise der Zugang zu potentiellen Auszubildenden viel einfacher gestalte, „sie sprechen eine Sprache.“

Wie die jungen Botschafter auf Jugendliche zugehen sollten, wie sie als Ansprechpartner auf Messen oder in Schulen agieren können, das erläuterte in der Tagesschulung Daniela Zahrt als Handwerksbeauftragte der AOK Hessen. „Wir üben verschiedene Kommunikations- und Präsentationstechniken und erproben diese im Rollenspiel. Eine Knigge-Einheit gehört ebenso dazu wie die Grundregeln für ein überzeugendes und selbstsicheres Auftreten.“ Und ohne Frage im täglichen Leben wichtig: Zusätzlich wird der konstruktive Umgang mit Konflikten und Auseinandersetzungen geübt.

Der Azubi-Botschafter soll sich in der Nachwuchsgewinnung und –sicherung engagieren und kann darüber hinaus durch seinen Einsatz neue Auszubildende für den eigenen Betrieb gewinnen. Gabriele Leipold ergänzt: „Auszubildende, die sich dafür entscheiden, Azubi-Botschafter zu werden, können sich auf eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe freuen. Alles, was sie lernen und die Erfahrungen, die sie sammeln, können sie darüber hinaus für sich selbst schon während der Ausbildungszeit, bei Prüfungen, in der Bewerbungsphase und dann im späteren Berufsleben einbringen.“

Mit von der Partie waren die Auszubildenden Anna Müller und Benedikt Siering (Ausbildungsbetrieb Oliver Fritz), Alessandro Klemens (Ausbildungsbetrieb Auto H. Ruppert) und Tristan Kirst (Ausbildungsbetrieb Wehner Motors), die zum Abschluss ein Zertifikat erhielten. Anna Müller betont: „Das hat mir persönlich sehr viel gebracht, ich habe gelernt, wie ich am besten auftreten und wie ich in Konfliktsituationen reagieren kann.“
 
Eine nächste Schulung ist im Januar 2020 vorgesehen. Innungsbetriebe, die sich für eine Boschafter-Schulung ihrer Auszubildenden interessieren, können sich bei Gabriele Leipold per Mail unter [email protected] oder telefonisch unter der Rufnummer 0661-9022431 informieren. (pm) +++


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