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Der Kreisverband Fulda der MIT besuchte gemeinsam wie der parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte die Firma FFT im Fuldaer Westen - Fotos: Jonas Wenzel (Yowe)

FULDA Mittelstand Eckpfeiler des Wohlstandes

Treffen der MIT in Fulda: Hirte stellt sich den Fragen der Mittelständler

31.10.19 - Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Christian Hirte zu Gast bei FFT in Fulda: Auf Einladung der Mittelstandsvereinigung des Kreisverbandes Fulda war er gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand beim Fuldaer Unternehmen zu Gast. Nach einem kurzen Abstecher in die Unternehmensgeschichte hatten die Mittelständler die Möglichkeit Hirte einige Fragen zu stellen. Zum Abschluss wurde den Teilnehmern eine interessante Werksführung geboten.

Der Leiter des strategischen Vertriebes bei FFT Peter Genn ...

Der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Christian Hirte ...

Der stellvertretende Vorsitzende der MIT Hessen Jürgen Diener ...

Bundestagsabgeordneter Michael Brand

Martin Kraft, Bereichsleiter Technologie bei der FFT ...

Zu Beginn wurde den Zuhörern ein interessanter Rückblick in die Unternehmensgeschichte gewährt. Dabei verwies der Leiter des strategischen Vertriebes der FFT Peter Genn unter anderem auf den jährlichen Umsatz: "Im letzten Geschäftsjahr haben wir 782 Millionen Euro umgesetzt." In den nächsten Jahren erwartet er zudem, dass mit der Übernahme durch die chinesische FOSUN-Gruppe gerade auf dem asiatischen Markt der Umsatz stark ansteigen wird. Das Ziel, des ursprünglich in Mücke gestarteten Unternehmens ist, bereits in knapp zehn Jahren, in bestehenden und neuen Märkten, einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro zu erzielen.


Die inzwischen 18 Standorte haben insgesamt rund 2.800 Mitarbeiter, am Fuldaer Standort sind davon rund 850 Menschen beschäftigt. Neben dem Kerngeschäft als globaler Anbieter von innovativen, flexiblen und hochkomplexen Fertigungssystemen gerade für die Automobilbranche hat sich die FFT weltweit einen Namen gemacht. "Dabei werden in den meisten Fällen die Produktionsanlagen direkt vor Ort beim Kunden erst montiert. Zumeist entwickeln wir die Anlagen voll virtuell und nehmen sie in einer digitalen Welt in Betrieb. Die meisten der komplexen Softwareprogramme sind intern entwickelt worden", erklärte der Bereichsleiter Technologie Martin Kraft.


Nachdem der Betrieb vorgestellt wurde, bekamen die 'Mittelständler' die Möglichkeit Fragen an den parlamentarischen Staatssekretär Hirte zu stellen. Dabei äußerten sich viele ein wenig kritisch gegenüber der Arbeit des Bundeswirtschaftsministeriums: "Man muss sich mehr in der politischen Landschaft positionieren, für uns Mittelständler wurde in dieser Legislaturperiode zu wenig getan", kritisierte der stellvertretende Vorsitzender der MIT Hessen Jürgen Diener.


Auch Hirte hat das Problem schon erkannt und verwies darauf das der Mittelstand einer der Faktoren für den Wohlstand in Deutschland. Dennoch mahnte er vor bevorstehend schwierigen Zeiten für die allgemeine Wirtschaftssituation: "Es sind schon zu dunkle Wolken in unserer Wirtschaft erkennbar, mit dem gesamten Wirtschaftsministerium versuchen wir in dieser herausfordernden Zeit Lösungen für die Zukunft zu finden", erklärte Hirte zum Abschluss der Diskussionsrunde. (Kevin Kunze)+++


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