In der Kreissporthalle drehte sich einen Vormittag alles um Ausbildung - Foto: Schule

PETERSBERG In Petersberger Kreissporthalle

42 Firmen und Institutionen - Vormittag im Zeichen der Ausbildung

08.11.19 - Einen unmittelbaren Einblick in das umfassende Ausbildungsplatzangebot der Region erhielten Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Schule in ihrer großen Sporthalle, die sich mit einem beeindruckenden Bild den jungen Leuten in der Petersberger Realschule präsentierte: Perfekt ausgestattet mit Info-Ständen erinnerte die Halle eher an ein buntes Markttreiben. Antworten auf die  Frage: „Welche Ausbildungsmöglichkeiten habe ich nach der meinem Schulabschluss“  konnten die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen sowie interessierte angehende Realschulabsolventen kürzlich hautnah und aus allernächster Nähe bekommen.

Zum fünften  Mal nämlich fand an der Schule unterhalb des Rauschenbergs ein groß angelegtes Ausbildungsevent  statt, das sich insgesamt an mehr als  500 Besucher richtete. Neben den „Ausrichtern“ waren nämlich auch Gäste aus der benachbarten Geschwister-Scholl-Schule, der Johannes-Hack-Schule, der Von-Galen-Schule Eichenzell  sowie des Realschulzweigs der Fuldaer Marienschule interessierte Beobachter. Sage und schreibe 42  Firmen, Dachverbände und Institutionen – so viele wie nie zuvor - hatten dazu in der Petersberger Kreissporthalle ihre Infostände aufgebaut und stellten sich den Fragen der Schüler.

Dabei war es für die Jugendlichen oftmals überraschend zu erfahren, wie umfassend das Ausbildungs- und Beschäftigungsangebot in der Region Fulda ist. Und rasch wurde es den Acht- und Neuntklässlern, für die das Schulende und der mittlere Schulabschluss gefühlt noch ganz weit weg ist, bewusst, wie schnell es dann doch geht, bis die Berufswahlwahlentscheidung ansteht. Das Ziel muss nicht unbedingt „weiterführende Schule“ oder Abitur sein, eine fundierte Ausbildung ist in der heutigen Zeit vielfach ein exzellenter Türöffner. „Wer sich heute für eine Ausbildung in einem der hiesigen Betriebe entscheidet, ist gegenüber vielen Hochschul-Abschlüssen eindeutig im Vorteil,“ befanden dann auch viele der Aussteller unisono.

KAS-Schulleiterin Anke Schüler bedankte sich bei den Firmen für ihr Kommen und den Aufwand bei der Gestaltung der Stände. KAS-Arbeitscoach Günter Büttner, der die Organisation und Koordination auf Seiten der Schule übernommen hatte, lobte die Bereitschaft und das Engagement der Unternehmen, diesen nicht alltäglichen Unterrichtsvormittag mit zu gestalten. Und Konrektor Ralf Kleemann, verantwortlich für die Berufs-und Studienorientierung an der Schule, betonte, dass der unmittelbare und vor allem regelmäßige Kontakt zwischen Schule und Unternehmen sowie den Institutionen ein wichtiger Bestandteil des heutigen Unterrichts in Bezug auf die weitere Qualifizierung der Schüler sei. (pm)+++


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