Die Busfahrer streiken weiter - Fotos: picture alliance / Frank Rumpenhorst / dpa

FULDA Nach hr-Informationen

Tag 8 im Busfahrerstreik - Verhandlungen über Schlichtung am Dienstag

26.11.19 - Die Busfahrer der privaten Omnibusbetriebe in Hessen haben es zunächst abgelehnt, bei ihrem Tarifstreit in eine Schlichtung zu gehen. Das hat die zuständige Tarifkommission laut Verdi am Montag nach stundenlangen Beratungen beschlossen. Die Arbeitgeber, der Landesverband hessischer Omnibusunternehmen e.V., LHO, hatten am Sonntag eine Schlichtung vorgeschlagen. ver.di Streikleiter Jochen Koppel: „Die Kollegen wollen erst weitere Gespräche mit den Arbeitgebern führen, sich ein noch umfassenderes Bild machen, ehe sie den Weg der Schlichtung einschlagen."Gleich für Dienstag haben die Parteien eine neuen Verhandlungstermin verabredet. Koppel weiter: "Gespächsthema sollen dann auch die Forderungen der Fahrer sein, über die sich der Verband bisher zu sprechen weigerte wie Urlaubsansprüche, Vergütung von fahrplanbedingten Leerzeiten und die Altersversorgung, die bereits bei den Tarifverhandlungen 2017 zu verhandeln verabredet wurde. Erst dann soll über eine Schlichtung weiter entschieden werden." Der Streik wird indessen in gleichem Umfang fortgesetzt. Am Dienstag beteiligt sich zusätzlich der Betrieb Medenbach Schöffengrund einen Tag lang am Streik.

Der Arbeitgeberverband hatte am Montag auf seiner Internetseite erklärt: "Rund 15,5 Prozent mehr Lohn für Busfahrerinnen und Busfahrer im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in den kommenden vier Jahren; in Schritten von durchschnittlich knapp dreieinhalb Prozent jährlich - das hat der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) in den aktuellen Tarifverhandlungen angeboten. Die Busunternehmer haben sich in den bisherigen Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi mehrfach bewegt, um eine flotte und tragfähige Lösung zu finden und Streiks abzuwenden."

Verdi fordert eine Lohnerhöhung auf einen Stundenlohn von 16,60 Euro. Eine offizielle Erklärung der Gewerkschaft lag indes am Montagnachmittag noch nicht vor.

Betroffene Linien am Dienstag: 
 
- der Verkehr in der Stadtregion Fulda (Stadt- und Schulbusse) - die Linien werden nicht bedient (Kunden-Information unter Telefon 0661 12-375)

- der Verkehr im Landkreis Fulda für die Stadt Tann, die Gemeinden Hilders, Ehrenberg, Hofbieber, Nüsttal, Dipperz, Poppenhausen, Gersfeld und Weyhers - die Linien 20, 21, 22, 30, 31, 35 und 37 werden stark eingeschränkt bedient. Die restlichen Linien werden nicht bedient. (Kunden-Information unter Telefon 0661 480273-0)

- für die Stadt Hünfeld, die Gemeinden Eiterfeld, Burghaun und Rasdorf - Der Citybus Hünfeld fährt. Die restlichen Linien werden nicht bedient. (Kunden-Information unter Telefon 06629 91558-0)

- für die Gemeinden Neuhof, Flieden und Kalbach - die Linien 53 und 54 werden stark eingeschränkt bedient. Die Linien restlichen werden nicht bedient. (Kunden-Information unter Telefon 06655 9100490)

- für die Gemeinden Bad Salzschlirf, Großenlüder, Hosenfeld, Eichenzell, Thalau und Schmalnau - die Linien werden nicht bedient (Kunden-Information unter Telefon 0661 480273-0)

- im Main-Kinzig-Kreis die Städte Bad Soden-Salmünster, Schlüchtern und Steinau an der Straße sowie die Gemeinde Sinntal - die Linien werden stark eingeschränkt bedient (Kunden-Information unter Telefon 06661 9635-777)

- Stadtbusbereich Bad Hersfeld -  Die Linien werden nicht bedient. (Kunden-Information unter Telefon 06629 91558-0.)

- im Linienbündel Hersfeld-Ost die Gemeinden Philippsthal, Heringen, Friedewald, Hohenroda und Schenklengsfeld -  die Linien werden aktuell bedient. (Kunden-Information unter Telefon 06629 91558-0) (hhb) +++


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