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Der O|N-Jahresrückblick 2019 - Grafik: Jonas Wenzel (Yowe)

REGION Teil 4: Oktober, November & Dezember

Der O|N-Jahresrückblick: Aktivisten im Dannenröder Forst, Busfahrer streiken

31.12.19 - Das Jahr 2019 ist so gut wie vorbei: In zwölf Monaten hat sich in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einiges in Osthessen getan. Wir erinnern in den letzten Tagen des Jahres an die wichtigsten, bewegendsten und unterhaltsamsten Ereignisse. Die Monate Oktober, November und Dezember gibts hier im Überblick.

Oktober

Gegen den Weiterbau der A49: Aktivisten besetzen Dannenröder Forst

Archivbilder: O|N

Seit Anfang Oktober haben Umweltaktivisten mehrere Baumhäuser im Dannenröder Wald bei Homberg (Ohm) im Vogelsbergkreis besetzt. Sie wollen die geplante Trasse der A49, die unter anderem durch den Dannenröder Wald gehen soll, verhindern. Auch zur kalten Jahreszeit sind die Aktivisten vor Ort - die Baumhäuser wurden rechtzeitig winterfest gemacht. "Wir sind hier und das bleibt auch so", erklärt ein Aktivist. Damit möchten sie ein Umdenken in der Verkehrspolitik bewirken: "Weg vom Auto, hin zu Alternativen", sagen sie.

Stadt Fulda schafft Straßenausbaubeiträge ab

Ein Thema sorgte in diesem Jahr nicht nur in Osthessen, sondern in ganz Deutschland für Diskussion: die Abschaffung der Straßenbaubeiträge. Nach Niederaula oder Eichenzell zog im Oktober auch Fulda nach: Nach vielen Monaten heißer Diskussionen zwischen den Parteien im Fuldaer Stadtschloss ist die Abstimmung im Haupt- und Finanzausschuss als Durchbruch zu bewerten: Mit neun Ja-Stimmen der CDU/CWE-Koalition, von FDP und Republikanern sowie vier Enthaltungen von SPD, den Grünen und den Linken wurde beschlossen, dass die Straßenausbaubeiträge zum 1. Januar 2020 abgeschafft werden. Anwohner von Baumaßnahmen, die noch vor diesem Datum begonnen haben, profitieren von der Abschaffung nicht.

Tödlicher Unfall mit Gabelstapler

Schlimmes Unglück am 18. Oktober in Phillipsthal-Heimboldshausen: Ein 27-jähriger Fahrer eines Gabelstaplers war am Umspannwerk den Hang hinuntergefahren und stieß aus ungeklärter Ursache gegen die Böschung. Dadurch kippte der Gabelstapler um, überschlug sich und begrub den Fahrer unter sich. Ein Passant, der den Unfall zufällig gesehen hatte, alarmierte Polizei und Notruf. Der Fahrer hatte keine Chance und er verstarb noch an der Unfallstelle.

Landwirte protestieren gegen Agrarpaket

Seit Oktober sind die Demonstrationen der Landwirte in aller Munde: sie möchten ein Zeichen gegen das geschürte Agrarpaket setzen. 350 Landwirte bildeten am 22. Oktober einen Konvoi und fuhren mit ihren Traktoren nach Bonn, um zu Protesten gegen das schlechte Image der Landwirte und Beschlüsse der Bundespolitik aufzurufen. "Wir möchten auf das Kleinbauernsterben aufmerksam machen", erzählen die Landwirte.

Im Vogelsberg gingen die Demonstrationen weiter: Anlässlich eines Besuchs von Kanzleramtsminister Helge Braun in Alsfeld kamen auch dort wieder hunderte Bauern aus ganz Hessen zusammen. "Mit den immer mehr werdenden Auflagen und Forderungen können wir so nicht mehr weitermachen", spricht Volker Lein den Landwirten aus der Seele.

Neue Arbeit Vogelsberg stellt Insolvenzantrag

Schlechte Nachrichten kamen im Oktober aus dem Vogelsberg: Die Neue Arbeit Vogelsberg hatte einen Insolvenzantrag beim zuständigen Insolvenzgericht Gießen gestellt. „Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft hat sich schon seit Jahren abgezeichnet“, kommentiert Landrat Manfred Görig. „Auch der Vogelsbergkreis hat unterstützend eingreifen müssen, doch jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir keine zusätzlichen Hilfen mehr leisten dürfen", sagte Landrat Manfred Görig.

Bauherr übergibt der RhönEnergie das neue Verwaltungsgebäude

Stolz, aber nicht protzig steht sie da: die neue Verwaltungszentrale der RhönEnergie auf dem Löhertor-Areal. Nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit wurde das Gebäude dem heimischen Energieversorger vom Investor, der Dr. Helmut Greve Bau- und Boden-Aktiengesellschaft (Hamburg), bei einem Festakt übergeben. In dem hellen, modernen und transparenten Gebäude werden in Zukunft alle Mitarbeiter gebündelt arbeiten. Die alten Liegenschaften in der Bahnhof-, Heinrich- und Rabanusstraße sind bereits verkauft.

November

Morddrohungen gegen MdB Michael Roth

Wieder gab es eine Morddrohung gegen einen Politiker: Nachdem Mike Mohring (CDU Thüringen) von Unbekannten massiv bedroht wurde, erhielt nun auch der Bundestagsabgeordnete und Staatsminister Michael Roth (SPD) eine E-Mail mit besorgniserregendem Inhalt: „Hallo Michael,…Du denkst also, Du kannst eine demokratisch gewählte Partei einfach so als verlängerten Arm des Rechtsterrorismus bezeichnen. Dies sei Dir unbenommen“, heißt es am Anfang des Schreibens. Im Verlauf der E-Mail wird Roth offen bedroht: „Dir sollte klar sein, dass du nun auf unserer Abschussliste stehst. Und weder Dein Status als Abgeordneter noch der des Staatsministers werden Dich schützen. Wir werden Dich kriegen.“ Genau beschreibt der Verfasser, was „man“ mit Roth vorhabe. Auch dessen Angestellte im Abgeordnetenbüro und im Außenministerium stünden „auf der Liste“.

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt erklärte, er habe aufgrund des Schreibens das Bundeskriminalamt informiert und rechtliche Schritte gegen den Verfasser eingeleitet. "Die Bedrohungen durch den Rechtsterrorismus nehmen zu. Wir neigen immer wieder dazu, es einfach abzuhaken, runterzuspielen oder zu ignorieren. Oft aus der Angst heraus, die Täter durch Thematisierung in der Öffentlichkeit auch noch aufzuwerten und zu bestätigen. Damit muss Schluss sein! Niemand soll sagen, er oder sie hätte nicht gewusst, wozu der rechtsextremistische Terror imstande ist. Aus Worten können Taten werden. Beigefügte Email erreichte mich kürzlich. Sie ist besonders perfide, weil sie sich nicht nur gegen mich sondern auch mein Umfeld richtet. Dazu will ich nicht länger schweigen", erklärt er auf seiner Facebook-Seite.

„FD – Foll hessisch“: Hessentagslogo 2021 vorgestellt

Staatsminister Axel Wintermeyer und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld haben Anfang November im Fuldaer Stadtschloss das Logo für den Hessentag 2021 vorgestellt. „FD – Foll hessisch“, lautet der Slogan. Der Begriff „Foll“ steht im Oberhessischen für die Stadt Fulda. Mit dem Logo und dem Motto wird von nun an in den kommenden zwei Jahren auf das Landesfest aufmerksam gemacht. Nach 1990 ist es bereits der zweite Hessentag in der osthessischen Metropole. Damals kamen rund 700.000 Besucherinnen und Besucher. „Hessentag in Fulda? Darauf habe ich foll Lust“, so Staatsminister Wintermeyer. Das 61. Landesfest wird vom 21. bis 30. Mai 2021 in der Domstadt gefeiert.

Deutschland feiert 30 Jahre Mauerfall

Der Mauerfall jährte sich in diesem Jahr zum 30. Mal - in ganz Deutschland ein großer Grund zur Freude. Auch in Hessen wurde das Ereignis gebührend zelebriert: Mit den beiden Ministerpräsidenten aus Hessen und Thüringen an der Spitze sowie weit über 1.000 Besuchern feierten die beiden Bundesländer im November in Großburschla gemeinsam das Fest zu 30 Jahre Mauerfall. Nach einem Gottesdienst in Großburschla legten Volker Bouffier (CDU, Hessen) und Bodo Ramelow (Die Linken, Thüringen) auf der Werrabrücke zwischen Großburschla und Bahnhof Großburschla Kränze an einer neuen Gedenktafel nieder. Sie erinnern an die Opfer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

48-jähriger Pole auf A5 von Auto erfasst und überrollt - tot

Tragischer Unfall am 9. November auf der A5 in Alsfeld: An diesem Abend wurde der Polizei auf dem Parkplatz Eifa eine betrunkene, orientierungslose männliche Person gemeldet. Noch vor die Polizei vor Ort war, betrat die Person die Fahrbahn der Autobahn und wurde tödlich verletzt. Nach Polizei-Informationen begab er sich vom Parkplatz aus auf die A 5 und legte sich mittig auf die Fahrbahn. Dann stand der polnische Bürger, der komplett dunkel gekleidet und für die herannahenden Fahrzeugführer nicht zu erkennen war, wieder auf und lief laut Zeugenaussagen auf dem rechten Fahrstreifen herum. Dort wurde er dann von einem Pkw erfasst und ca. 50 Meter mitgezogen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Unfallort.

"Föllsch Foll an Enterprise": Sternenprinz Harald der 79. feierlich inthronisiert

Pünkltich am 11.11. wurde in Fulda das große Geheimnis gelüftet: Sternenprinz Harald der 79. ist der neue Prinz von Fulda. Ihm stehen bis zum Aschermittwoch die beiden Adjutanten Jochen Gemming und Ralf Schultheis sowie Prinzenmariechen Luca Ortmann zur Seite. Ihr Motto: "Sternenstadt Foll - Foaset ess doll".

Postverteilerzentrum in Alsfeld in Flammen

Am 15. November stand das Postverteilerzentrum in Alsfeld in Flammen. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte Flammen aus dem Dach des Verteilerzentrums. Etwa 90 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Bei den Ermittlungen zur Brandursache der Kriminalpolizei Alsfeld und des hessischen Landeskriminalamtes haben sich keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Die Untersuchungen zeigten, dass sich im Bereich des Brandherdes eine Ladestation für E-Bike-Akkus befand. Die Ermittler gingen deshalb davon aus, dass ein technischer Defekt im Bereich dieser Ladestation verantwortlich für die Brandentstehung war. Das Postverteilerzentrum musste in einen anderen Standort ausweichen - dieses ist derzeit das alte Hafu-Lager in Alsfeld.

Private Busfahrer streiken: für besseren Tarifvertrag

Mitte November gingen die privaten Busfahrer auf die Barrikarden: 13 Tage lang stand in Osthessen fast jeder Bus still. Die Gewerkschaft Verdi forderte für die Arbeitgeber unter anderem die Erhöhung des Grundgehalts von 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Der Urlaub sollte zudem auf 30 Tage innerhalb der geforderten Fünf-Tage-Woche erhöht werden (derzeit sind es 25 Tage). Verdi-Mitglieder sollen zwei zusätzliche Urlaubstage erhalten. Außerdem forderte die Gewerkschaft, Fahrplan bedingte Pausen und Wendezeiten komplett zu vergüten. Nach 13 Tagen atmeten Schüler und Pendler auf: die Schlichtungsgespräche hatten begonnen, sodass die Busse wieder fahren konnten.

Polizei-Pressesprecher Martin Schäfer verabschiedet sich in Ruhestand

Über 17 Jahre war er das Gesicht der Polizei: Pressesprecher Martin Schäfer. Anlässlich des traditionellen Presseschießens Mitte November verabschiedete sich Schäfer in den wohlverdienten Ruhestand. Es war ein emotionaler Abschied. "Ich habe meine Arbeit genossen. Ich habe zu 99 Prozent gute Erfahrungen gemacht", lässt er seinen Weg Revue passieren. Sein Nachfolger, Dominik Möller, hat den Dienst bereits aufgenommen.

Aus für Jawoll-Markt

Aus für den Jawoll-Markt in Lauterbach: Nach nur fünf Jahren am Standort in der Umgehungsstraße hat sich die J.A. Woll-Handels GmbH (Jawoll) dazu entschieden, die Filiale Ende Februar kommenden Jahres aufzugeben. Als Grund für die Marktschließung habe man den bevorstehenden Abriss des Rewe-Marktes und damit verbundene Einschränkungen auf dem eigenen Gelände genannt.

Mysteriöser Autounfall in Bad Salzschlirf

Schwerer Unfall am Samstagabend kurz vor Bad Salzschlirf: Gegen 20:25 Uhr ist ein Auto aus Müs kommend in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und hat sich dabei mehrfach überschlagen. Ein lebensgefährlich Verletzter wurde neben dem Pkw gefunden. Der 28-Jährige erlag wenig später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Später stellte sich heraus, dass sich außer dem 28-Jährigen noch vier weitere Personen im Wagen befunden hatten. Bis heute ist unklar, warum sie vom Unfallort wegliefen, ohne sich um das Opfer zu kümmern. Der Fahrer sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Es handelt sich bei dem 27-Jährigen laut Staatsanwaltschaft Fulda um den Verlobten der Schwester des Toten. Er muss sich nun unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und Unfallflucht verantworten, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der 27-Jährige räumte in seiner Vernehmung ein, den Wagen gefahren zu sein. Er war alkoholisiert.

Großstadt Fulda

Große Diskussion in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses: soll Fulda eine Großstadt werden? In dem Antrag der SPD ging es darum, wie sinnvoll eine Fusion von Fulda Stadt mit den Nachbarkommunen Petersberg, Künzell und Eichenzell zu einer Großstadt Fulda sein könnte. SPD-Fraktionschef Jonathan Wulff hat dazu eine klare Meinung: "Die Kommunen gehören zusammen. Jeder profitiert am Ende und wir würden die wichtige 100.000 Einwohner-Marke knacken." Es sei an der Zeit, sich von alten Denkmustern zu lösen und "einen der größten regionalen Geburtsfehler seit der Gebietsreform" zu beheben. Doch vor allem der Bürgermeister aus Künzell, Timo Zentgraf, sieht das ganz anders: "Jetzt reichts! Wer von kommunalen Zusammenschlüssen träumt, sollte auch mal Berichte über bereits erfolgte Zusammenschlüsse lesen. Dann wird schnell klar, dass Systeme aus der Wirtschaft nicht auf Kommunen 1:1 übertragbar sind", sagte er unter anderem.

Bei einer Umfrage von OSTHESSEN|NEWS, stimmten über 8.400 Leser ab, wie ihre Meinung zu dem Thema ist. Davon haben 4.629 gegen und 3.824 für eine Großstadt gestimmt. Das zeigt, dass nicht nur die Politiker uneins sind, auch unsere Leser sind bei diesem Thema in zwei Lager gespalten.

Dezember

Aufatmen: die Busfahrerstreiks sind vorbei

Die Busfahrerstreiks haben ein Ende: Anfang Dezember konnte die Gewerkschaft Verdi durch die tagelangen Streiks eine kräfte Gehaltssteigerung für die hessischen Busfahrer herausholen. Die Schlichtungsgespräche waren also erfolgreich: der Stundenlohn steigt in vier Stufen auf 29 Prozent - das sind 17,40 Euro. Vorher erhielten die rund 4400 Fahrer privater Busbetriebe einen Stundenlohn von 13,50 Euro. Der Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Landesverband hessischer Omnibusunternehmer hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2024. Bis dahin wird erst einmal nicht mehr gestreikt.

STI Group bleibt als Familienunternehmen und Marke erhalten

In den vergangenen Monaten wurde die zukünftige Weichenstellung der STI Group eingehend analysiert und abschließend darüber entschieden: Die STI Group bleibt inhabergeführt. Noch im März dieses Jahres meldete das Unternhmen, dass Dr. Kristina Stabernack, in vierter Generation Inhaberin der STI Group, sich dazu entschieden hatte, das Unternehmen zu verkaufen.

Doch Gespräche mit potenziellen Käufern haben Stabernack darin bestärkt, das seit 140 Jahren am Markt erfolgreiche Familienunternehmen als solches weiterzuführen und die Firmengruppe in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Dr. Stabernack wird sich weiterhin auf ihre Funktion als Inhaberin konzentrieren und sich ihrem sozialen Engagement widmen. Dabei stand für Dr. Stabernack im Vordergrund, die STI Group als die Marke zu erhalten, die ihren Partnern mit effektiven und nachhaltigen Verpackungs- und Point of Sale-Lösungen Wettbewerbsvorteile bietet. Bei der Entscheidung spielte die Verantwortung für die Mitarbeiter, welche weltweit großen Anteil am Erfolg der Unternehmensgruppe haben, eine große Rolle.

Jetzt doch: grünes Licht für Ortsumgehung Wartenberg

Noch im November stand die Ortsumgehung Wartenberg / Lauterbach auf der Kippe. Denn Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir forderte eine erneute Abstimmung über die Ortsumgehung Wartenberg. Doch nun gibt es eine überraschende Kehrtwende - bei einer Infoveranstaltung zum neuen Sachstand der Ortsumgehung B254 berichtet Hessen Mobil, dass Wiesbaden nun doch grünes Licht für die Fortsetzung der Planungen gibt. Die Planungen für die Ortsumgehen können also fortgeführt werden. (ld) +++


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