Das Gewinnerteam (von links): Temidire Heil, Harald Wartini, Laura-Marie Ritter, Ronja Maren Helmchen - Fotos: Bildstürmer/RhönEnergie Fulda

FULDA Gründergeist und kreatives Teamwork

Zweites gemeinsames Ideencamp von Hochschule und RhönEnergie

30.11.19 - Mit viel Kreativität, hoher Motivation und der Unterstützung durch erfahrene Profis lassen sich innerhalb begrenzter Zeit hervorragende Ideen entwickeln. Das zeigten Studierende der Hochschule Fulda bei der zweiten Auflage des von der RhönEnergie Fulda und der Hochschule organisierten „Ideencamps“. Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für vorgegebene Aufgaben stand im Kontext der diesjährigen „Gründerwoche Deutschland“.

Zweieinhalb Tage lang hatten 14 Studierende der Hochschule Fulda in fachbereichsübergreifenden Teams Gelegenheit, Ideen, Konzepte und Strategien zu entwickeln. Experten der jeweiligen Fachgebiete der RhönEnergie Fulda, Professoren der Hochschule, regionale Gründer sowie Experten der mergedmedia AG unterstützten die Teams mit Tipps und Anregungen.

Am Ende der Veranstaltung präsentierten die vier Teams einem Auditorium, bestehend aus interessierten Zuhörern und der Jury, ihre Ansätze. Hochschul-Präsident Professor Karim Khakzar sowie die Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer, hatten anschließend als Juroren die schwierige Aufgabe, die unterschiedlichen kreativen Pitches zu bewerten und einen Sieger zu küren.

Feuerwerk der Ideen

Gemeinsam kreativ: Teilnehmer, Experten und Coaches ...

„Die in begrenzter Zeit ausgearbeiteten Konzepte haben uns auch in diesem Jahr wieder beeindruckt und wir danken den Teilnehmern für ihr tolles Engagement“, fasste Martin Heun bei der Abschlussrunde die Einschätzung der Jury zusammen. Hochschul-Präsident Khakzar pflichtete ihm bei: „Ich freue mich, dass sich auch diesmal wieder eine Gruppe hochmotivierter und begeisterungsfähiger Studierender unserer Hochschule zusammengefunden hat. Das Ideencamp zeigt, dass man mit Lust und Kreativität in kurzer Zeit viel erreichen kann und dabei auch noch wertvolle Erfahrungen mitnimmt.“

Dr. Arnt Meyer betonte, wie schwer es gefallen sei, die im Pitch vorgetragenen Lösungsansätze in eine Rangfolge zu bringen: „Jeder Ansatz für sich war ein wertvoller Denkanstoß. Wir werden diese Impulse als Ergänzung in unseren eigenen Überlegungen einfließen lassen.“

Von der Elektromobilität bis zur Personalentwicklung

Team 1, bestehend aus Martin Altmann, Maximilian Harth und Luisa Liebermann, widmete sich der Frage wie es gelingen kann, mehr Akzeptanz in der Bevölkerung für die Elektromobilität zu erreichen. Betreut wurde das Team von Lara Heinz, Abteilung Privatkundenvertrieb der RhönEnergie Fulda.

Team 2 (Steffen Jahnel, Daniel Schlicksupp, Henning Schmalfuss und Andreas Silmann) beschäftigte sich mit dem Kundencenter und Kundenservice der RhönEnergie Fulda und zeigte Wege auf, wie man das Beratungsangebot des Energieversorgers noch attraktiver und persönlicher gestalten kann. Als Betreuerin fungierte Roswitha Krack, Abteilungsleiterin Abrechnung/Marktprozesse der RhönEnergie Fulda.

Team 3 (Leoni Albrecht, Christian Dechant, Ronja Kern und Astrid Klik) suchte nach Wegen, die Akzeptanz der neuen Kommunikationsplattform „Confluence“ zu erhöhen. Die Betreuung des Teams übernahm Renate Bergmann-Schiller, Abteilung Informationstechnik der RhönEnergie Fulda.

Team 4 (Ronja Maren Helmchen, Temidire Heil und Laura-Marie Ritter) erarbeitete Ansätze, wie man in einem Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Feedback-Kultur einführen kann, die den Beschäftigten das Gefühl gibt, gehört und einbezogen zu werden. Betreut wurde das Team von Harald Wartini, Abteilungsleiter Personalwesen der RhönEnergie Fulda.

Ein erster Platz und drei weitere Sieger

Mit ihrer durchdachten und umfangreichen Lösung sowie einer besonders professionellen Präsentation überzeugte schließlich Team 4 die Jury. Doch auch die anderen Teams lieferten derart kreativ ausgearbeitete Lösungen und Pitches, dass die Jury sich dazu entschloss, drei gleichwertige zweite Plätze zu vergeben.

„Ab dem dritten Mal wird ein Ereignis zur Tradition. Wir freuen uns schon jetzt darauf, das Ideencamp im Jahr 2020 als Tradition fortzuführen!“, schloss Martin Heun die Veranstaltung. (pm) +++


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