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Baby Nomi sucht dringend einen Stammzellenspender! - Foto: DKMS

HILDERS (RHÖN) DKMS-Registrierungsaufruf am 22. Dezember

Baby Nomi (acht Wochen) braucht einen Stammzellenspender

04.12.19 - Die kleine erst acht Wochen alte Nomi ist auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen, denn sie kämpft um ihr Leben: Ein schwerer Immundefekt lastet auf ihr. Jeder kleinste Infekt könnte sie gefährden. Gesucht wird ein potenzieller Stammzellenspender, der ihr weiterhelfen könnte. Aus diesem Grund findet am 22. Dezember eine DKMS-Typisierung im Sportlerheim des TSV Hilders (Landkreis Fulda) von 11 bis 16 Uhr statt. Nomis Eltern wenden sich an die Bevölkerung: „Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als unsere Tochter aufwachsen zu sehen. Wir bitten alle in Hilders und Umgebung: Tut Gutes in dieser vorweihnachtlichen Zeit. Setzt ein Zeichen, kommt zur Aktion und lasst euch registrieren."

Die betroffene Familie wohnt momentan in Kassel, stammt aber gebürtig aus Hilders. Die Cousine des Vaters ist eine der vielen Helfer, welche die Aktion in Hilders in die Wege geleitet haben. In Kassel ist ebenfalls eine Registrierungsveranstaltung geplant. "Mein Cousin hat mich letzte Woche angerufen und erklärt, dass er eine DKMS Spendenaktion für seine Tochter starten möchte und Hilfe benötigt." Das Organisationsteam besteht inzwischen aus zehn bis fünfzehn Helfern. "Es gibt reichlich zu tun. Es müssen Helferlisten ausgestellt werden, der Kuchenverkauf organisiert werden und vieles mehr." 80 Helfer werden für die Typisierung benötigt. Neben der Facebook-Veranstaltung wurde gestern das Plakat mit dem Hilferuf online gestellt. Die Cousine ist von der positiven Reaktion überwältigt: "Kaum online, erreichten mich unzählige Anrufe mit Nachfragen. Die Hilfsbereitschaft ist groß."

Unterstützung erhalten sie von allen Seiten: Die Vereine in Hilders möchten mit anpacken, die Maltester kommen mit zwei Sanitätern und der Betreiber eines Food-Trucks möchte die Spender mit einem leckeren Burger belohnen. "Es muss alles schnell gehen. Nomi darf das Haus nicht verlassen, die Eltern müssen Schutzvorkehrungen treffen, damit sich die Kleine mit keinem Erreger infizieren kann. Es ist alles mit sehr viel Aufwand verbunden", heißt es von der Cousine weiter. Ihr Anliegen: "Es ist wichtig so viele Leute wie möglich, im Alter von 17 bis 55 Jahren, zum Registrieren zu animieren. Die Aktion beansprucht kaum Zeit der Spender, denn es wird kein Blut entnommen." Es geht ganz einfach nach dem Motto: "Stäbchen rein, Spender sein." www.nomi-sucht-helden.de, TSV Hilders, Gerhard Hohmann 0173/8079273.
(Maria Franco) +++


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