Sünje Preen, Khulood Hatem, Mohamad Takriti, Halima Jaabo und Ahmad Bakreesh mit Redaktionsleiterin Nina Bastian - Fotos: Carina Jirsch

FULDA Studierende bei OSTHESSEN|NEWS

Nina Bastian im Interview - "Medienvielfalt: Fluch und Segen zugleich"

18.01.20 - Wie werden Flüchtlinge in deutschen Medien dargestellt? Ist journalistische Unabhängigkeit von Bedeutung? Und was macht den Beruf des Journalisten aus? Mitte Dezember waren die Flüchtlinge Mohamad Takriti, Ahmad Bakreesh, Halima Jaabo und Khulood Hatem mit ihrer Deutschlehrerin Sünje Preen von der Hochschule Fulda zu Gast bei OSTHESSEN|NEWS in Fulda-Neuenberg. Im Rahmen ihres Pre-Study-Programms führten sie für den Offenen Kanal Fulda sowie die sozialen Netzwerke der Hochschule Fulda ein Radio-Interview mit Redaktionsleiterin Nina Bastian durch. 

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung des Interviews. Den Radiobeitrag gibt es beim Offenen Kanal zu hören oder auf den Kanälen der Hochschule Fulda:

Nach ihrem Studium der Sozial- und Politikwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen kam Nina Bastian vor knapp drei Jahren nach Fulda. Nach ihrem Volontariat übernahm die 26-Jährige die Position der Redaktionsleiterin. "Die Arbeit als Journalistin ist vielfältig. Kein Tag ist wie der andere. Man kommt mit vielen Menschen in Kontakt und erhält Einblicke in verschiedene Berufe und Unternehmen, die man sonst nicht hätte." Täglich über 100.000 Leser aus den Landkreisen Fulda, Hersfeld, Vogelsberg und Rhön informieren sich bei dem regionalen Online-Nachrichtenportal über Aktuelles aus ihrer Heimat. "Mit zwölf Redaktionsmitarbeitern sind wir täglich auf der Suche nach interessanten Geschichten, die unsere Leser bewegen."

"Medienvielfalt: Fluch und Segen"

Neben allgemeinen Fragen zum Beruf des Journalisten kam auch die Medienvielfalt zur Sprache: "Medienvielfalt ist richtig und wichtig - aber auch Fluch und Segen zugleich", sagt Bastian und bezieht sich in erster Linie auf die sozialen Medien. "Traditionelle Medien genießen eine hohe Akzeptanz, Seriosität und Glaubwürdigkeit. Bei Social Media ist das nicht so, da sie von Jedermann mit Inhalten bespielt werden können. Das ist auch eine Gefahr, da auf diesem Weg oftmals Fake-News verbreitet werden. Wichtig ist hier die Klarstellung: Facebook & Co. sind kein rechtsfreier Raum." Fakt sei: Medien beeinflussen jedermanns Leben - im positiven wie negativen Sinne.

Was die 26-Jährige zu Finanzierung von Medien durch den Staat oder privaten Institutionen sowie der Darstellung von Geflüchteten und der Nennung der Nationalität bei Gewaltverbrechen geantwortet hat, hören Sie im Interview am 23. Januar 2020.

Weitere Informationen: https://www.mediathek-hessen.de/medienview_20924_Eva-Carolin-Ulmer-OK-Fulda-Medien-und-Berichterstattung-%C3%BCber-Fl%C3%BCchtlinge.html (jul) +++


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