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Die Leser haben zum Feuerwerks kontroverse Meinungen. - Archivfoto: Martin Engel

REGION Zum Jahreswechsel

Soll das alljährliche Feuerwerk verboten werden? - Ihre Meinung war gefragt

31.12.19 - Seit Jahrzehnten gehört das Feuerwerk zu jeder Silvesternacht einfach dazu. Doch während der letzten Jahre entbrannte zunehmend eine Debatte, ob das Böllern verboten werden solle. Dabei spielen gerade zwei Hauptfaktoren eine Rolle. Zum einen sind gerade Tierbesitzer für ein generelles Verbot von Feuerwerkskörpern um ihre Tiere zu schützen. Zum anderen spielt der Umweltschutz eine immer größere Rolle, weshalb die Deutsche Umwelthilfe auch in Fulda für weitere Einschränkungen beim Feuerwerk warb.

Bei der Umfrage schrieben uns 43 Leser ihre Meinung: Das Ergebnis der nicht repräsentativen Umfrage ist dabei relativ deutlich ausgefallen. Knapp über die Hälfte der Leser sind gegen das Abfeuern von Feuerwerkskörpern (22 Stimmen). Für die Weiterführung sprachen sich 13 Personen aus, fünf Personen sind für ein Feuerwerk, dass nur von der Stadt oder Gemeinde durchgeführt wird. Zwei Personen fragten sich, wer das Verbot kontrollieren solle und eine Person brachte die Alternative von Papierballonen in die Debatte ein.

Das Domspatz-Magazin erörterte dabei die Alternative genauer: "Ein Ersatz wären zum Beispiel Papierballone, die durch kleine Kerzen in den Himmel aufschweben." Auch eine Laser-Show am Domplatz wurde in der kontroversen Debatte vorgeschlagen. Allerdings, die Silvester-Befürworter finden den einmaligen Einsatz des Feuerwerks nicht weiter schlimm: "Bei uns in der Familie ist das ein alljährlicher Brauch, es gehört einfach zur Begrüßung des neuen Jahres dazu", erklärte Steffen Hasenauer.

"Ich bin absolut gegen privates Silvester-Feuerwerk. Das hat mehrere Gründe, unter anderem dem Tierschutz und Umweltschutz. Zudem wären die Menschen geschützter, denn aufgrund unsachgemäßer Handhabung, teils durch übermäßigem Alkoholkonsum können auch Gefahren für die Menschen entstehen", erläuterte Heidrun Lerg in ihrer Stellungnahme. Neben dem kompletten Verbot von Feuerwerkskörpern sind einige Leser für ein generelles Feuerwerk in der Stadt oder der Gemeinde.

"Ich befürworte ein öffentliches Prachtfeuerwerk, durchgeführt von echten Profis. Ich glaube, wenn jeder nur einen Bruchteil der sonst bereitwillig für das private Feuerwerk ausgegebenen Summe spenden würde, könnte locker ein mindestens viertel stündiges Feuerwerk finanziert werden mit Bildern, die privat gar nicht entstehen können", erklärte Petra Schmutz. Zudem gäbe ihrer Meinung nach ein deutlich geringeres Unfall- und Brandrisiko. Hoffentlich kommt es zu keinen Schäden, die durch ein Feuerwerk hervorgerufen werden. Denn dadurch können alle Beteiligten befreiter ins neue Jahr starten. (Kevin Kunze)+++


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