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In Erinnerung an alte Zeiten des Erfolg die „Weissebrönner Skifahrer“. Das Bild zeigt von links: Gustav Schrenk, Werner Müller, Alfred Gundelach, Ewald Simon, Michael Schrenk, Helmut Simon, Liborius Schmitt, Florian Schneider, Josef Eisenmann, Hans Schrenk und Theo Abert. - Fotos: Daniela Wagner

OBERWEIßENBRUNN Zeitreise in die 50er und 60er Jahre

Gelungene Feier: 70 Jahre Rhönklub Zweigverein Oberweißenbrunn

13.01.20 - Vor 70 Jahren wurde der Rhönklub Zweigverein Oberweißenbrunn gegründet. Große sportliche Erfolge konnten in den 1950er Jahren gefeiert werden. Die Jubiläumsfeier im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus war ein Grund zum Rückblick und geselligem Miteinander.

Die Vorstandschaft hatte das Jubiläum unter das Motto „50er und 60er Jahre“ gestellt. In dieser Zeit standen im Mittelpunkt der Aktivitäten der Skisport mit zahlreich errungenen Meistertiteln, das Theaterspiel und das Wandern zu Fuß, auf Skiern und auch mit dem Fahrrad. Dreh- und Angelpunkt in einem engagierten Starterteam war der unvergessene Skifahrer, Theaterregisseur und Künstler Josef Müller.

Die anwesende Prominenz bestand deshalb, entgegen der sonst üblichen Gepflogenheiten, aus den Leistungssportlern, welche zahlreiche hessische, bayerische und unterfränkische Meistertitel nach Oberweißenbrunn mitbrachten. Helmut Simon war sogar Teilnehmer an Seniorenweltmeisterschaften.

Besonders begrüßt wurde vom Vorsitzenden Bernhard Walter Elfriede Abert, sie ist das einzig noch lebende Gründungsmitglied und ehemalige Theaterspielerin. Gekommen waren auch Vertreter der örtlichen Vereine, so der Rhönklub-Zweigvereine aus Gersfeld und Mellrichstadt.

Ehrungen beim Rhönklub Zweigverein Oberweißenbrunn für ...

In seinem Grußwort stellte der Vorsitzende der Rhönklub-Region Saale-Sinn Konrad Tripp die ideenreichen Wanderungen mit der großartigen Teilnehmerzahl von über eintausend Wanderern im Jahre 2019 heraus. Erfreut zeigte er sich über die für 2020 neu konzipierten Angebote wie Radwandern und Gesundheitsvorträge. Dabei stand der Verein 2018 auf der Kippe, da sich zunächst keine Vorstandschaft finden wollte. Doch dieses Tief sei überwunden, die heutige Vorstandschaft leiste hervorragende Arbeit. „Dieser Verein ist dank eurer Vorstandschaft lebendiger denn je“, rief Tripp den Oberweißenbrunnern zu.

Der Vorsitzende der WSV Ewald Simon zeigte seine Begeisterung über die Dynamik des Zweigvereins und lobte die freundschaftliche Zusammenarbeit der beiden Vorstandschaften. Otto Schaller, langjähriger ehemaliger Vorsitzender des Oberweißenbrunner Zweigvereins, förderte aus den Protokollen und Wanderbüchern der 50er Jahre zahlreiche Anekdoten zutage, welche die wertvolle Aufbauarbeit und den Ideenreichtum unterstrichen, aber auch Lustiges und Menschliches kam da zum Vorschein. Aus den Fotoalben zahlreicher Mitglieder hatte der Vorsitzende Bernhard Walter Sportliches und Ungewöhnliches zusammengetragen, das von Bernhard Eisenmann mit seinem großartigen Namensgedächtnis in lebendige Erinnerung gerufen wurde.

Sonja Schrenk und der ehemalige Vorsitzende Oswald Kehm stellten Filme zur Verfügung, die sportliche und gemeinschaftliche Ereignisse aufleben ließen. Der Höhepunkt des Abends war ein etwa zwanzigminütiger Stummfarbfilm aus dem Jahre 1963, in welchem ein Kinderskirennen, ein Seniorenskirennen mit Verkleidungen und Kabaretteinlagen sowie die engagierten Tanzbeine einer Faschingsveranstaltung gezeigt wurden, natürlich lebendig kommentiert von Bernhard Eisenmann.

Anton Enders führte die Mitglieder mit seinen Sprungskier in der Hand in launiger Weise in die Zeit Anfang der 60er Jahre und in den damaligen Trainingsalltag. Ein kleines Skimuseum mit Leihgaben von Privatleuten zeigte Skier aus Kriegszeiten sowie innovative Entwicklungen der 50er Jahre, aus einer Skiproduktion des benachbarten Haselbachs und natürlich den sowohl von Oberweißenbrunner Skiläufern als auch von Weltklasseläufern gelaufene original finnische Järvinnen-Ski.

Außerdem wurden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften ausgesprochen an: Ute Schäfer, Ulrike Gundelach, Sonja Schrenk, Ingeburg Schrenk, Hans Schrenk, Alfred Gundelach und posthum Kilian Abert; entgegengenommen von seinem Sohn Klaus.  Seinen würdigen Abschluss fand der Abend mit dem kräftig gesungenen Rhönlied in der bewährten Akkordeonbegleitung von Susanne Fuß. (me) +++


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