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10.000 Euro aus dem Erlös der Adventsmärkte auf dem Kreuzberg und dem Engelberg sowie die Kollekte vom Konzert „Weihnachten in der Rhön“ in Höhe von 1.230 Euro konnten vom Guardian des Klosters Pater Georg Andlinger (rechts) und dem Geschäftsführer der Klosterbetriebe Christian Weghofer (links) an Bruder Igor Hollmann, den Leiter des „Projekt „Omnibus“ in München übergeben werden. - Foto: Marion Eckert

KREUZBERG / MÜNCHEN Aus Erlös des Adventsmarktes

Stolze Spendensumme von 10.000 Euro übergeben

13.01.20 - Die stolze Summe von 10.000 Euro aus dem Erlös des Adventsmarktes auf dem Kreuzberg und dem Engelberg sowie die Kollekte vom Konzert „Weihnachten in der Rhön“ in Höhe von 1.230 Euro konnten vom Guardian des Klosters Kreuzberg Pater Georg Andlinger und dem Geschäftsführer der Klosterbetriebe Christian Weghofer an Bruder Igor Hollmann, den Leiter des „Projekt Omnibus“ in München übergeben werden.

Christian Weghofer bedankte sich im Rahmen des Gottesdienstes bei den Kreuzbergbesuchern, die diesen Erfolg erst  möglich machten. Er sei überwältigt gewesen, wie viele Menschen zu Adventsmarkt auf den Kreuzberg gekommen waren. Auch dankte er den Mitarbeitern und den Ausstellern sowie den Patres. Bruder Igor Hollmann berichtete über das Projekt, das Familien in Notlagen helfe. „Wenn Kinder in einer Notsituation in eine Klinik nach München kommen, dann ist für sie medizinisch gut gesorgt. Die Eltern stehen aber vor dem Problem, eine Unterkunft finden zu müssen, denn in der Klinik selber sind nur begrenzte Aufnahmemöglichkeiten für sie vorhanden. Hinzu kommen oftmals große finanzielle Belastungen.“

Die Stiftung „Projekt Omnibus“ möchte diese Not der Familien kranker Kinder ein wenig auffangen. Das lateinische Wort „Omnibus“ bedeutet auf Deutsch „für alle und durch alle“. Der Dienst, denn die Franziskaner anbieten, soll, ganz im Geist des heiligen Franziskus, keine Schranken kennen und allen offenstehen. „Wir fragen nicht nach Einkommen, Nationalität, Geschlecht oder zugehöriger Religion.“ Das Logo, das sich auf der Internetseite findet und im Eingangsbereich des Gebäudes, zeige einen mit Kindern und Familien voll besetzten Bus und einen Schriftzug „Komm mit, es sind noch Plätze frei“.

„Die Familien, die im „Projekt Omnibus“ betreute werde, benötigen manchmal bis zu einem Jahr Unterstützung, andere nur für wenige Wochen oder Monate. Doch alle haben das gleiche Ziel, dass ihr Kind wieder gesund wird. Manche erreichen dieses Ziel, andere nicht“, berichtete Bruder Igor Hollmann. Vor 30 Jahren wurde „Projekt Omnibus“ aus der Not heraus gegründet. Es sei eine weihnachtliche Einrichtung, die herbergssuchende Menschen aufnehme, eine Unterkunft biete, aber auch seelsorgerische und menschliche Begleitung. 20 Familien haben Platz, zwei Apartments stehen für besonders schwere Fälle zur Verfügung. „Es ist ein Zuhause auf Zeit für Eltern schwerkranker Kinder.  Der Aufenthalt ist kostenlos. Die Eltern können in der Gemeinschaft an den Mahlzeiten teilnehmen und andere Eltern
kennenlernen, sich gegenseitig unterstützen und begleiten, miteinander hoffen und auch trauern. In der Gemeinschaft sind sie nicht alleine. Wir sitzen gemeinsam am Tisch und wir feierten auch Weihnachten zusammen, obwohl manchem nicht danach zu mute war.“

Das „Projekt Omnibus“ habe immer eine offene Türe. Auch wenn der Brandschutz andere Vorgaben mache, die Türen müssen offen bleiben, als eine Art Alltagssakrament für die betroffenen Eltern. Dass das Projekt auch weiterhin Hilfe gewähren kann, dafür brauche es Spenden so wie die aus dem Erlös des Adventsmarktes und des Weihnachts-konzertes. Diese Gelder seien mit Türkeilen zu vergleichen, die Türen offen halten. In diesem Sinne dankte Bruder Igor Hollmann allen die gespendet haben im Namen der Eltern und Mitarbeiter von „Projekt Omnibus“. Es sei so wichtig Familien in schwerer Zeit zu unterstützen. „Den Kindern ist die Anwesenheit der Mutter, des Vaters oder der ganzen Familie ein wichtiger Halt, der Ihnen hilft, die Zeit ihrer Krankheit zu bestehen.“

Weitere Infos: www.projekt-omnibus.de Spendenkonto der Stiftung „Projekt Omnibus“ bei der Liga Bank München
IBAN: DE37 7509 0300 0002 3171 76 BIC: GENODEF1M05. (Marion Eckert) +++


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