2.000 Euro gehen an das Kinderpalliativteam "Kleine Riesen Nordhessen". Von links: Roland Simon, Geschäftsführer bei Renault Enders, Cornelia Fader-Schlanstedt (Kleine Riesen) und Heike Schaller (Kleine Riesen) und Verkaufsberater Rainer Vogel. - Fotos: Laura Struppe

FULDA 2.000 Euro Spende von Krah und Enders

Verein "Kleine Riesen Nordhessen": Ein Stück Lebensqualität zurückgeben

21.01.20 - Eine erfreuliche Überraschung am Montagmorgen für die "Kleinen Riesen Nordhessen" von Enders Automobile + Service: Eine Spende von 2.000 Euro wurde in der Kohlhäuser Straße in Fulda an zwei Vertreter des gemeinnützigen Vereins übergeben. Cornelia Fader-Schlanstedt ist eine von ihnen: "Es ist eine bereichernde Arbeit, die wir leisten, man könnte es als "schrecklich schön" bezeichnen."

Mit was beschäftigt sich der Verein? ...

Geschäftsführer von Renault Enders, Roland Simon, empfing die Gäste zu diesem Anlass. "Wir sind sehr froh, einen geeigneten Verein für unsere Spende gefunden zu haben und Familien in schwierigen Situationen unterstützen zu können." Im Rahmen der neunten Autohaus-Fasching-Veranstaltung vor gut einer Woche wurde spontan zu der Spendenaktion aufgerufen. Der Erlös aus dem Verkauf des Autohaus-Ordens diente dem guten Zweck. Die Geschäftsleitung sei sich schnell einig gewesen, sich als Unternehmen noch mehr einzubringen. Die 885 Euro wurden schließlich aufgerundet und verdoppelt, sodass insgesamt 2.000 Euro zusammenkamen. 

Ärztin Cornelia Fader-Schlanstedt und Kinderkrankenschwester Heike Schaller freuten sich über die Spende. "Die Kleinen Riesen Nordhessen" aus Kassel beschäftigen sich mit einem Thema, das auf den ersten Blick eher weniger mit Freude zu tun hat. Sie arbeiten im Bereich ambulante Palliativmedizin und besuchen schwerstkranke Kinder zu Hause. Diese haben chronische Erkrankungen wie Tumorerkrankungen oder Sauerstoffschäden im Gehirn. Ziel sei es, das Krankenhaus zu vermeiden. Wo keine Heilungschancen bestehen, sollen die Leiden bestmöglich reduziert werden.  

Die Checkübergabe war natürlich auch ein ...

Vier Ärzte und sechs Schwestern investieren viel Energie in diese Arbeit. Auch psychosoziale Unterstützung wird geboten. "Wir möchten den letzten Weg der Kinder schön gestalten", heißt es von Fader-Schlanstedt. Es sei eine bewusste Entscheidung der Eltern und Kinder. "Ziel ist es, den Kindern ein Stück Lebensqualität zu erhalten und die Trauer zu mildern", heißt es weiter. Gemeinsam das Ganze ertragbar machen - dies gehe nur mit Vertrauen und Sicherheit. "Wir sind eine Konstante, die meisten sind froh, dass sie uns als Unterstützung haben." Durch einen 24-Stunden-Notdienst stünden die Eltern und ihre Kinder nicht alleine. 

Wofür die Spenden verwendet werden sollen, steht noch nicht konkret fest. Es sei aber gut zu wissen, dass der Spendentopf gefüllt ist. Schaller führt weiter aus: "Wir sind spendenfinanziert und erfüllen davon auch Herzenswünsche wie einen kleinen Urlaub oder eine Fahrt zum Fußballspiel." (Maria Franco) +++


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