Der Haupt- und Finanzausschuss tagte am Montagabend. - Foto: mkf

FULDA Sitzung Haupt- und Finanzausschuss

Förderprogramm "Fulda Nordend": Gemeinschaftsleben weiterentwickeln

04.02.20 - Bei der Entwicklung des Fördergebiets "Fulda Nordend" wurde eine weitere Hürde genommen. Das Quartier wurde in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt", vormals "Die Soziale Stadt" aufgenommen. Einstimmig befürworteten am Montagabend die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in der Schlosskapelle die geplante Städtebauförderung.

Das Förderprogramm des Landes Hessen beabsichtigt ausgewählte Stadt- und Ortsteile mit besonderem sozialen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten aufzuwerten und zu unterstützen. Im "Fuldaer Nordend" gehe es dabei um Themen wie die schleichende Überalterung des Quartiers und den besonders hohen Anteil der Ein-Eltern-Haushalte. Das Gebiet umfasst die Bereiche um die B27, Magdeburger Straße, die Bahngleise sowie die Hochschule. 

Bürgermeister Dag Wehner (CDU) gab den Anwesenden eine Einordnung: "Mit der Teilnahme am Projekt wird uns die Möglichkeit gegeben, unter anderem die Gemeinwesenarbeit und auch Aktivitäten in Vereinen zu stärken." Momentan existiere in dem Quartier lediglich die St. Joseph Kirche als Gemeinschaftsort. "Es gibt keinen Jugendtreff, nur die Hochschule, die für junge Menschen interessant ist. Wir sind auf der Suche nach Räumlichkeiten, in denen Gemeinschaft entstehen kann." Dafür werde aber zunächst ein geeignetes Büro zur Koordinierung gesucht.

Die unterschiedlichen Vertreter der Parteien sehen dem Projekt positiv entgegen. Patricia Fehrmann (CDU) lobte das Vorhaben: "Mit der Umsetzung des Fachbüros können verschiedene Projekte realisiert werden." Auf ihre Frage nach dem geplanten Zeitpunkt antwortete Wehner, dass es noch Wochen bis Monate dauern könne, bis eine passende Unterbringung gefunden werde. 

Nachdem im vergangenen Jahr im Dezember der Förderbescheid von 310.000 Euro in Wiesbaden von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir an Dag Wehner übergeben wurde, steht nun der Ausbau eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (kurz: ISEK) an. Ziel ist es, in den nächsten Schritten, auch die Ideen der Bürgerschaft in das Projekt zu integrieren. (mas/pm) +++


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