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Einstimmig hat die Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) für die hiesige Feuerwehr auf den Weg gebracht. - Archivfoto: O|N / Gerhard Manns

BAD HERSFELD Hut ab!

Millionen-Investitionsprogramm für die Feuerwehr verabschiedet

08.02.20 - Er bildet den Grundstock für Investitionen in Millionenhöhe: Einstimmig hat die Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) für die hiesige Feuerwehr auf den Weg gebracht. Ein Skript, das für die städtischen Feuerwehren das größte Investitionsprogramm seit Jahrzehnten verkörpert und von den Feuerwehrleuten in 360 Stunden ehrenamtlicher Arbeit selbst erstellt worden ist.

„Für eine externe Bearbeitung hätte die Stadt einen Betrag in fünfstelliger Höhe aufbringen müssen“, sagt Bürgermeister Thomas Fehling, der den Wehren größten Respekt und Dankbarkeit zollt. Ziel der Bedarfs- und Entwicklungsplanung sei der Erhalt und die Förderung der ehrenamtlich aufgestellten Feuerwehr. Zwingend hierfür seien die im Unterfangen aufgeführten zukünftigen Investitionen in Fahrzeuge und Feuerwehrhäuser. „Diese Maßnahmen werden vom Land Hessen monetär unterstützt – allerdings eben nur auf Grundlage eines BEP“, betont der Bürgermeister.

In diesem Zusammenhang hat sich die Stadtverordnetenversammlung zudem einmütig für den Neubau eines Feuerwehrhauses am Douglasienweg ausgesprochen, der nach seiner Fertigstellung von der neugegründete Stadtteilwehr Johannesberg bezogen wird. Ebenfalls geschlossen auf die Reise geschickt haben die Parlamentarier einen Antrag der SPD: Künftig genießen auch aktive Mitglieder der Bad Hersfelder Jugendfeuerwehr freien Eintritt in die städtischen Schwimmbäder.

Der BEP bildet den Grundstock für ...

Eine gute Nachricht gibt es für alle „sportbegeisterten Mückenstürmer“ zu verkünden: Der „heiß diskutierte“ Kunstrasenplatz am Stadion an der Oberau wird errichtet. Lediglich die SPD und der fraktionslose Jochen Kreissl (NBL) haben „Nein“ gesagt.

Obwohl sich am modernen Wohnquartier zwischen Vlämenweg und Lambertstraße, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bad Hersfelder Schilde-Park entstehen könnte, noch immer die Geister scheiden (OSTHESSEN|NEWS berichtete), hat die Mehrheit der Stadtverordneten grünes Licht für den Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gegeben.

Und ja: Die „Regularien“ zur Berufung des Feuermeisters werden ein wenig gelockert und in einer Richtlinie schriftlich fixiert. Ziel ist es, die Zukunft der Symbolfigur des Bad Hersfelder Lullusfestes langfristig zu sichern. Laut Richtlinie ist es möglich, dass auch eine Tochter der Lullusstadt ins Ornat des Feuermeisters schlüpfen darf. (Stefanie Harth) +++


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