Tubist Andreas Hofmeir besucht die Barockstadt am Donnerstabend in den Räumlichkeiten des Kulturkellers. - Fotos: Philippe Gerlach, Hans Grünthaler

FULDA Musikalisch-kabarettistische Lesung

Andreas Hofmeir: "Der Wahrheitsgehalt des Programms liegt bei 100 Prozent"

12.02.20 - Musiker Andreas Martin Hofmeir besucht am Donnerstagabend die Fuldaer Barockstadt und bietet ein vielfältig gestaltetes Programm an. Der Titel der Veranstaltung lautet "Kein Aufwand! Teil 1". Der 41-Jährige freut sich auf den besonderen Abend im Kulturkeller. "Fulda ist natürlich nicht nur der Mittelpunkt Deutschlands, sondern auch ein kulturelles Epizentrum", heißt es von ihm im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.

Der gebürtige Bayer ist ein Kenner der Musik, Professor für Tuba an der Universität Mozarteum Salzburg und erlangte großen Bekanntheitsgrad als Tubist in der 2007 gegründeten Blasmusik-Gruppe "LaBrassBanda". Bis 2014 war er ein Teil davon. Inzwischen tourt Hofmeir durch die unterschiedlichsten Städte. Wie es für ihn ist, ständig einen Ort nach dem nächsten zu besuchen? "Mei, als fahrender Gaukler kennt man es ja nicht anders. Bequemer wär's natürlich, die Zuhörer würden alle zu mir nach Hause kommen, aber bei mittlerweile insgesamt über zwei Millionen Besuchern ist mir das etwas zu stressig."

Ein Livebild aus der Lesung.

Von klein auf kam Hofmeir mit der Musikwelt in Berührung. "Meine Mutter wollte, dass ich mit vier Blockflöte lerne. Das habe ich mit dem Verweis auf mein männliches Geschlecht abgelehnt. Eigentlich wollte ich Schlagzeuger werden, aber bei uns in der Dorfkapelle hat die Tuba gefehlt." So fügte sich das Eine zum Anderen. Nun ist das Blechblasinstrument Tuba sein ständiger Begleiter auf der Bühne.

Mit der musikalisch-kabarettistischen Lesung bietet der 41-Jährige ein interessantes Event an. Einerseits schildert er dem Publikum mit lyrischer Würze seine Erfahrungen als Tubist und Weltreisender und zeigt andererseits mit brasilianischen, ungarischen sowie argentinischen Klängen aus der Tuba seine musikalische Seite. Begleitet wird er dabei von Tim Allhoff am Jazzpiano.

Kabarett ist ihm keineswegs fremd, wie er daraufhin erklärt: "Ich habe schon während meines Musikstudiums professionell Kabarett gemacht, insgesamt 20 Programme, alles eher gesellschaftskritisch oder auch sehr politisch. Und immer ohne Tuba. Obwohl ich mit diesem Instrument wirklich die skurrilsten Erlebnisse hatte." Deshalb sei es schließlich eine Frage der Zeit gewesen, bis er an dem Punkt angelangt war, beide Aspekte zu kombinieren. "Das Besondere daran: der Wahrheitsgehalt des Programms liegt bei 100 Prozent." Bei seinem Gastspiel in der Stadt Fulda komme die Bevölkerung, um es in seinen Worten auszudrücken, "in den seltenen Genuss einer kabarettistischen Lesung mit integriertem Konzert." Ein obligatorischer Besuch im Dom, wie auch damals vor seinen "LaBrassBanda"-Konzerten, dürfe keineswegs fehlen, verrät Hofmeir abschließend.

Die Zuhörer dürfen gespannt sein, was auf sie zukommt. Infos und Tickets gibt es auf www.kreuz.com (Maria Franco) +++


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