Gemeinsam wurde eine Choreographie erlernt, die ein Zeichen gegen Gewalt setzt. - Fotos: Maria Franco

FULDA Weltweite Aktion "One Billion Rising"

Tanzender Flashmob am Universitätsplatz: Solidarität für Opfer von Gewalt

15.02.20 - Der weltweite Aktionstag "One Billion Rising- Eine Milliarde erhebt sich" stand in diesem Jahr unter dem Motto "Bewegen, Erheben, Leben". Dazu versammelten sich auch in der Barockstadt am Freitagmittag mitten auf dem Universitätsplatz zahlreiche Teilnehmer, um gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Die Freude, unabhängig vom Alter und Geschlecht, stand in den Gesichtern und das regnerische Wetter pausierte in der Zeit. 

Tanzlehrerin Anna Feuerstein sorgte für gute ...

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Katharina Roßbach.

Auch Kinder beteiligten sich gerne an ...

Egal welches Alter - jeder kann ...

Mariame N'Dakon-Coulibaly, Sportcoach in Fulda, hatte ...

Insgesamt eine Stunde tanzten die Unterstützer unter einer leichten Choreographie von Anna Feuerstein des Studio 82 aus Fulda zum Lied" Break the Chain", "Spreng die Ketten". Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Katharina Roßbach erklärte zu Beginn der Veranstaltung den Zweck des Ganzen. "Wir möchten  ein Zeichen setzen, Frauen dazu ermutigen, sich einzumischen und Kraft zu zeigen."

Extra aus der Rhön angereist.

Die Resonanz der Veranstaltung ist groß: 180 Städte in Deutschland nehmen daran aktiv teil. Initiert wurde der Flashmob im September 2012 in New York von der Künstlerin und Feministin Eve Ensler und fand positives Echo weltweit. Der Titel "One Billion Rising" bezieht sich auf eine UN-Statistik: Weltweit wird eine von drei Frauen einmal in ihrem Leben misshandelt oder vergewaltigt. Gewalt werde nicht nur auf den Straßen erlebt, sondern auch zu Hause.

"Wir möchten ins Bewusstsein rufen, wie viele und wie stark wir sind. Es ist ein globaler Streik gegen Gewalt: Es heißt Streiken, Aufstehen und Tanzen!" Das Motto birgt ebenfalls eine Bedeutung: "Das Bewegen steht für Tanzen, das Erheben für ein sichtbares Zeichen geben und das Leben, sich einzumischen und Mut zu zeigen", heißt es von ihr weiter. Auch Mariame B'Dakon-Coulibaly, Sportcoach der Stadt Fulda, richtete einige Worte an das Publikum. Sie sieht Sport als ein Weg der Integration an. "Frauen können mit sportlichen Aktivitäten Kontakte knüpfen und die Gesundheit fördern", so  N'Dakon-Coulibaly. Trotz des traurigen Themas sei das Zusammenkommen ein Ausdruck der Stärke. Veranstalter aus Fulda ist das Frauenbüro in Kooperation mit dem "Runden Tisch gegen häusliche und sexualisierte Gewalt". (Maria Franco) +++


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