Die Telekom arbeitet bereits mit Notall- und Pandemieplänen - Foto: Adobe Stock / alphaspirit

FULDA Homeoffice, Streaming, Videotelefonie

Anstieg des Datenverbrauchs: Ist die Telefon- und Internetverbindung gesichert?

22.03.20 - Homeoffice, Streaming, Videotelefonie: Weltweit blicken die vom Corona-Virus betroffenen Länder aktuell auf die Auslastungen ihrer Netzinfrastruktur. Netflix und Youtube vermindern nun sogar ihre Videoqualität in ganz Europa.

Immer größer wird die Sorge innerhalb der EU, dass die zusätzliche Nutzung von Unterhaltungsangeboten und Heimarbeit die Netze bis zum Zusammenbruch belasten könnten. Netflix und Youtube drosseln ihre Leistung aus diesem Grund jetzt soweit, dass im Schnitt bis zu 25 Prozent weniger Datenverkehr anfallen soll. Die Kunden erhalten laut Anbieter dennoch eine gute Qualität – nur eben nicht mehr in HD, sondern in Standard-Auflösung.

Internet-Anbieter wie die Deutsche Telekom versichern bisher, dass sie den Nutzungsanstieg schultern können. Üblich sei, dass gerade vormittags, etwa zur Nachrichtenabfrage oder in der Mittagspause vermehrt im Internet gesurft würde, meint Pressesprecher Husam Azrak von der Telekom. "Jetzt beobachten wir neben der Zunahme von Daten und längeren Telefonaten auch die Verteilung der Datenströme über den gesamten Tag und nicht mehr nur an den typischen Peaks."

Telekom: Notfallpläne stehen

Aktuell verzeichne man zwar den Anstieg der Nutzung der Telekom-Netze, eine negative Auswirkung auf die Stabilität dieser gäbe es allerdings noch nicht. Die Lage in Deutschland sei noch zu meistern. "Wir nehmen aber auch zur Kenntnis, dass in Ländern, in denen es ausgedehntere Ausgangssperren gibt, einzelne Anwendungen einen großen Teil der Netzlast erzeugen."

Als Betreiber von kritischer Infrastruktur habe die Telekom bereits im Januar, mit Beginn der Corona-Krise in China, Notfall- und Pandemiepläne gestartet, um bestmöglich vorbereitet zu sein. "Unser oberstes Ziel ist es, Telefon- und Internetverbindungen weiterhin zu ermöglichen."

Temporäre Einschränkungen, sollte sich die Netzlast weiterhin deutlich erhöhen, könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden, erklärt Azrak im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. "Wir beobachten die Lage rund um die Uhr. Damit sichern wir auch die wichtige Kommunikation und den Betrieb von etwa Not- und Rettungsdiensten, Krankenhäusern, Katastrophenschutz und Behörden." (Miriam Rommel) +++


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