Der Betrieb bei Reifen Krieg in Neuhof wird weitergehen - Archivfoto: O|N/Christian Stadtfeld

NEUHOF Verhandlungen mit Interessenten angelaufen

Reifen Krieg: Betrieb geht auch nach Eröffnung der Insolvenzverfahren weiter

02.04.20 - Der Investorenprozess für die insolventen deutschen Fintyre-Gesellschaften, darunter fällt auch das Unternehmen Reifen Krieg aus Neuhof-Dorfborn (südlicher Landreis Fulda), tritt in seine entscheidende Phase. "Wir freuen uns sehr darüber, dass zahlreiche indikative Angebote für die Geschäftsbetriebe der Gruppe oder Teile davon vorliegen, auf deren Basis wir nun weitere Verhandlungen führen, um möglichst rasch Ergebnisse erzielen zu können", wie der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Miguel Grosser von der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter, am Mittwoch mitteilte. Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 01. April für sieben der insgesamt 16 Gesellschaften das Insolvenzverfahren eröffnet. Damit geht die Verfügungsgewalt über das Vermögen dieser Gesellschaften endgültig auf den Insolvenzverwalter über.

"Es ist ein großer Erfolg, dass wir unter den aktuell durch die Corona-Krise stark erschwerten Bedingungen so schnell vorangekommen sind. Alle beteiligten Unternehmen hier große Anstrengungen, um eine Fortführungslösung zu finden und die Arbeitsplätze zu erhalten. Wir rechnen noch im April mit Ergebnissen aus den Verhandlungen mit potenziellen Investoren und setzen alles daran, Fortführungslösungen zu erzielen. Auch nach Eröffnung der Insolvenzverfahren geht der Geschäftsbetrieb bei den nun eröffneten Gesellschaften - soweit dies in der jetzigen Situation möglich ist - vorerst weiter. Die Mitarbeiter bleiben weiter beschäftigt", so Grosser.

Die deutschen Fintyre-Gesellschaften hatten am 06. Februar (Reifen Krieg GmbH) bzw. 11. Februar Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gestellt. Die Gruppe, die im Wesentlichen auf den Groß- und Einzelhandel mit Autozubehör und Reifen sowie das Anbieten von Serviceleistungen im Zusammenhang damit spezialisiert ist, beschäftigt insgesamt über 1.300 Arbeitnehmer und erzielte nach letzten Zahlen einen Gruppenumsatz von rund 1 Mrd. Euro. (nb/pm) +++


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