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Alle Telekommunikationsunternehmen gewährleisten auch in Zukunft die unproblematische Ausführung des Homeoffice. - Foto: Adobe Stock/ bluebay2014

REGION Versprechen von Telekom, Vodafone & Co.

Internet stabil: Keine Probleme trotz Homeoffice für größte Netzbetreiber

19.04.20 - Viele Arbeitnehmer arbeiten aus dem Homeoffice und es scheint zu funktionieren - auch wenn Deutschland in der Digitalisierung europaweit nicht auf den vordersten Plätzen zu finden ist. Auf Anfrage von OSTHESSEN|NEWS erklärten die größten Netzbetreiber die zusätzliche Netzauslastung und liefern dabei auch ein Versprechen für die Zukunft. 

"In Corona-Zeiten boomt vor allem das gute, alte Telefongespräch: Im Festnetz verzeichneten wir im Monat März (Corona-Monat mit viel Home-Office) auch im Bereich Osthessen einen Anstieg der Telefonate um etwa 80 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar. Diese Steigerung  betraf unser DSL-Festnetz und unser Kabelglasfasernetz (das wir im vergangenen Jahr von Unitymedia übernommen haben). Im Mobilfunk wuchs der Telefonverkehr im März um knapp 40 Prozent gegenüber dem Vormonat. Der Datenverkehr im Festnetz stieg im März 2020 gegenüber dem Vormonat um 14 Prozent und im Mobilfunknetz wuchs das Datenvolumen um etwa zehn Prozent", erklärt Vodafone zu derzeitigen Auslastung.  

Vodafone bilanziert insgesamt, dass gerade Telefongespräche eine Renaissance erleben. Egal ob Gespräche mit Freunden, Verwandten und Kollegen - die Statistik weist vermehrt Telefongespräche auf. Auch beim Thema Stabilität der Netze hat Vodafone erfreuliche Nachrichten für die Kunden: "Wichtig dabei: Unsere Netze arbeiten trotz erhöhter Last sehr stabil. Die Vodafone-Netze hatten während der gesamten Corona-Phase zu keiner Zeit Kapazitätsengpässe. Es sind - auch für die Zukunft - ausreichende Kapazitätspuffer vorhanden. Wir gewährleisten, dass jeder Haushalt in Osthessen, der ans Vodafone-Festnetz angeschlossen ist, Home-Office nutzen kann."

Symbolbild: Pixabay

"Wir rüsten aktuell unser gesamtes Kabelglasfasernetz zu einem Gigabitnetz hoch. Schon vor Corona haben wir den Trend festgestellt, dass immer mehr Kunden die Breitband-Goldadern, die in ihren Häusern und Wohnungen in Form von sehr schnellen Kabelanschlüssen verlegt sind, auch tatsächlich aktivieren und nutzen. Der Trend geht klar von niedrigen Internet-Geschwindigkeiten mit nur 16, 50, 100, 200 oder 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) hin zu Anschlüssen mit 500 oder 1.000 MBit/s. Corona hat diesen Trend verstärkt und verleiht der Digitalisierung in Deutschland einen Schub", so der Dienstleister weiter.

Auch bei der Deutschen Telekom ist diese Entwicklung festzustellen: "Jedes Jahr investiert die Telekom mehr als fünf Milliarden Euro in die Infrastruktur in Deutschland. Das sind gut 15 Millionen Euro am Tag. Die Corona-Krise ist für unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns eine Herausforderung. In der aktuellen Lage ist ein stabiles und leistungsfähiges Internet sehr wichtig. Die Deutsche Telekom leistet als Betreiber von kritischer Infrastruktur einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung, indem sie für die Sicherung und das störungsfreie Betreiben ihrer Netze sorgt. Kommunikation ist nicht nur für beispielsweise Rettungs- und Notdienste, Feuerwehr, Polizei, Krankenhäuser, Gesundheitswesen, Labore und Behörden entscheidend, sondern auch für die Wirtschaft und Haushalte."

Gerade jetzt in der Krise zeige sich, dass die Netze der Deutschen Telekom extrem stabil und sehr belastungsfähig seien, so das Bonner Unternehmen. "Die im Festnetz und Mobilfunk gestiegenen Lasten (gestiegene Nutzung von Internet und Telefonie), haben keine negativen Auswirkungen auf die Stabilität unserer Netze. Auch in dieser Krise profitieren wir von unserer Netzstrategie der vergangenen Jahre." Bei Homeoffice würden einzig die Videokonferenzen eine höhere Datenmenge beanspruchen, deshalb seien keine Störungen aufgrund von Überlastung des Netzes eingetreten.

Auch beim Thema Mobilfunk hat die Deutsche Telekom für Hessen eine beruhigende Zahl. Die LTE-Haushaltsabdeckung der Deutschen Telekom liegt in Hessen bei 98,4 Prozent (Stand: Ende 2019). Und auch beim Thema Glasfaser ist das Unternehmen für die Zukunft gerüstet. Mit knapp 500.000 Kilometer Glasfasernetz haben sie in Deutschland das mit Abstand größte Netz. Über 22 Millionen von 32 Millionen Haushalten können deshalb mit einem Glasfasernetz surfen.

Auch o2 sieht sich der bisherigen Corona-Pandemie gut gerüstet: "Überall dort, wo unsere Kunden über einen o2 LTE- oder UMTS-Empfang verfügen, ist grundsätzlich die Nutzung der schnellen Datendienste möglich - auch für den Einsatz im Homeoffice. Bitte beachten Sie jedoch, dass die weitaus größte Zahl unserer Kunden von zuhause über das eigene WLAN und damit über einen DSL-Anschluss auf ein externes Firmennetz oder das Internet zugreift", erklärte das Unternehmen in einem kurzen Statement. (Kevin Kunze)+++


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