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Beim Ortstermin am Stützpunkt (von links; vor einem älteren Fahrzeug des Katastrophenschutzes): OB Dr. Heiko Wingenfeld, Mathias Scheel (Feuerwehr Fulda), Thomas Helmer (Leiter Feuerwehr Fulda) und MdB Michael Brand. - Foto: Stadt Fulda

FULDA Zusage des Bundes

Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz geht an Stützpunkt Nord

06.05.20 - Der Stützpunkt Fulda-Nord der Feuerwehr Fulda erhält ein neues Fahrzeug: Wie der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand bei einem Ortstermin am Stützpunkt mitteilte, erhält Fulda eines der drei Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz (LF-KatS), die vom Bund an das Land Hessen geliefert werden. Ein zweites der drei besonderen Fahrzeuge geht in den benachbarten Vogelsbergkreis zur Feuerwehr in Lautertal. Die Lieferung erfolgt im Zuge der gesetzlichen Verpflichtung des Bundes, den Katastrophenschutz der Länder mit Fahrzeugen, Ausstattung und Gerät in den Aufgabenbereichen Brandschutz, ABC-Schutz, Sanitätswesen und Betreuung zu ergänzen.

Das neue Fahrzeug vom Typ LF-KatS beruht auf einem Mercedes Benz Atego 1327 AF 4x4 und verfügt im Aufbau über ein Mannschaftsraummodul und Gerätekofferaufbau mit einem 1000-Liter-Löschwasserbehälter und eingebauter Pumpe FPN 10-2000. ...Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Ein echter Zugewinn für Fulda ergibt sich durch die Möglichkeit zur Nutzung der Fahrzeuge auch außerhalb des Katastrophen- oder Zivilschutzfalls. So kann das Fahrzeug den am Stützpunkt Nord stationierten Gefahrstoff-ABC-Dekontaminationszug der Feuerwehr Fulda unterstützen. „Das ist eine wertvolle Unterstützung für unsere Brandschützer, und das moderne Fahrzeug bedeutet eine wichtige Stütze für die Schlagkraft des G-ABC-Zugs“, freute sich Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Der G-ABC-Zug kommt immer dann zum Einsatz, wenn es besonders kniffelig wird und zum Beispiel bei einem Brand oder Unglück Gefahrstoffe wie Gifte oder Chemikalien zu bekämpfen sind.

„Das ist eine gute Nachricht auch für die Sicherheit der Bevölkerung in der ganzen Region Osthessen“, ergänzte MdB Michael Brand. Er erläuterte, dass das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn die neuen Fahrzeuge eigentlich bereits im März ausliefern wollte. Aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie musste die Lieferung auf diese Woche verschoben werden. Die offizielle Indienststellung werde erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.+++


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