Jagdaufseher Martin Allendorf aus Niederjossa mit einem Rehkitz - Fotos: privat

NIEDERAULA Jagdaufseher Martin Allendorf appelliert

Fünf Rehkitze vor den Mähmessern gerettet - Ricken auf der Wiese entdeckt

18.05.20 - Sie sind so süß: die Rehkitze. Scheinbar sicher liegen sie im Gras inmitten der Wiesen und genießen die Frühlingssonne. Für die Landwirte sind die Rehkitze allerdings nicht sichtbar. Im Frühjahr kommt es dann leider immer wieder vor, dass die Rehkitze beim ersten Grasschnitt unter die Mähmesser geraten. Ein trauriger Anblick.

Für die Landwirte ist es immer wieder eine schwierige Aufgabe. Sie brauchen das Gras für die spätere Fütterung im Winter und wollen gleichzeitig verhindern, dass die Tiere zu Schaden kommen. Das trockene Wetter der vergangenen Tage wollte auch Landwirt Jochen Rohrbach aus Niederjossa (Niederaula, Landkreis Hersfeld-Rotenburg) am Samstag nutzen, um zu mähen. Da er auf seinen Wiesen zwei Ricken sah und Rehkitze vermutete, rief er sofort Jagdaufseher Martin Allendorf zur Hilfe.

Die Familien Michael Meckbach sowie Familie Krauser mit Kindern unterstützten Allendorf. "Wir sind die Wiese abgegangen und haben insgesamt fünf Kitze aus zwei verschiedenen Wiesen herausgetragen", erzählt Allendorf und ist dankbar für die Unterstützung der Landwirte. "Dann habe ich mehrfach kontrolliert, ob die Ricken ihre Kitze abgeholt haben. Alle Kitze sind wohlauf und es ist beim Mähen keins zu Schaden gekommen", sagt der Jagdaufseher.

Er bitte aber auch die Spaziergänger, auf festen Wegen zu bleiben und, dass Hundehalter ihre Vierbeiner beim Gassigehen anleinen. Dann sind die Rehkitze sicher. (Hans-Hubertus Braune) +++


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