Demo und Gegendemo: Während die AfD gegen Corona-Maßnahmen demonstrierte, riefen Freude des Vereins Fulda stellt sich quer zur Demo gegen die AfD auf - Fotos: Hendrik Urbin

FULDA Demonstrationen in der Innenstadt:

Kundgebungen: Gegen Corona-Maßnahmen und für Aufnahme von Flüchtlingen

24.05.20 - Gleich mehrere Demonstrationen fanden am Samstag rund um den Fuldaer Universitätsplatz statt. Während der AfD – Kreisverband gegen manche Corona-Maßnahmen aufbegehrte, forderte die Gruppe „Seebrücke Fulda“, dass die Domstadt Flüchtlinge aufnimmt, die aktuell in Lagern an den EU- Außengrenzen warten.

Gewohnt provokant stellte sich Andreas Goerke mit einem „F*ck N*z*s- Mundschutz der AfD entgegen. Unterstützung erhielt er von Freunden des Vereins „Fulda stellt sich quer“.

Hinter einem Traktor liefen rund 15 AfD-Anhänger schweigend durch die Innenstadt. Mit Plakaten machten sie auf den Hintergrund ihrer Aktion aufmerksam. „Pierre Lamely, stellvertretender Vorsitzender der AfD Fulda, erklärte „Zum 71. Jahrestag des Grundgesetzes möchten wir darauf hinweisen, dass sowohl die Versammlungs- wie auch die Meinungsfreiheit Fundamente unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung sind. Wir machen uns große Sorgen, dass die schon länger Regierenden zunehmend Einschränkungen unserer Grundrechte vornehmen. Dies hat im Zuge der Corona-Politik massiv zugenommen und ist wohl über das notwendige Maß hinaus erfolgt."

Aber nicht nur coronabedingte Einschränkungen von Grundrechten fürchtet die AfD, sondern auch massive Folgewirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsplätze. "Während große Unternehmen, Banken und Bonzen immer wieder mit Hilfspaketen und Rettungsschirmen bedacht werden, sieht die Zukunft für Mittelständer und Arbeitnehmer nicht sehr vielversprechend aus. Die AfD wird deshalb immer wieder deutlich machen, dass der normale Bürger bei der Bewältigung der Corona-Nachwirkungen nicht vergessen werden darf."

Keine Abschiebung von Flüchtlingen und Bewegungsfreiheit für alle Menschen forderten hingegen andere Fuldaer auf dem Buttermarkt. Die Barockstadt, so meinte die Gruppe „Seebrücke Fulda“ solle, wie rund 150 andere deutsche Städte, zum „sicheren Hafen“ erklärt werden. „Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.“ (mr) +++

Bilder (3): Seebrücke Fulda


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