Die Stadtverordnetenversammlung tagt wegen Corona im Stadtsaal der Orangerie - Foto: Carina Jirsch

FULDA Anfragen von CDU und Grünen

Stadtverordnetenversammlung steht bevor: Corona-Krise gemeinsam bewältigen

26.06.20 - Die Corona-Krise ist weiterhin wichtiges Thema in der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Dies geht aus Pressemitteilungen der CDU-Fraktion, als auch der Grünen hervor. Die Parteien suchen Lösungsansätze, um die Krise und deren Auswirkungen in der Region zu bewältigen.

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion möchte beispielsweise wissen, welche Möglichkeiten die Stadt hat, um den Bürgerinnen und Bürgern in Fulda Unterstützung zur Überwindung der Corona-Krise zu geben. Die CDU fragt auch nach möglichen Hilfen für die Wirtschaft in der Barockstadt und dem finanziellen Rückgrat der Stadt für die Unterstützung, erklärt Fraktionspressesprecher Steffen Werner.

Nach Ansicht der CDU-Fraktion stellt die Corona-Krise eine der gewaltigsten Herausforderungen der Nachkriegszeit dar. Neben den gesundheitlichen Gefahren belasten die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahren wie Kontaktsperre, Lockdown und Reisebeschränkungen die Bevölkerung, die Wirtschaft aber auch die öffentliche Daseinsvorsorge in einer nie für möglich gehaltenen Dimension, heißt es in der Anfrage. Gerade in den Städten würden die Auswirkungen der Pandemie sichtbar und für die Menschen spürbar.

Der Blick richte sich in dieser Situation immer wieder auf die Verantwortlichen der Stadtpolitik und die Fragen nach Hilfen zur Überwindung der Krise würden häufiger und drängender, schreibt die CDU-Fraktion zum Hintergrund der Anfrage.

Die Grünen: "Attraktivität Fuldas in Coronazeiten steigern"

Fünf Anfragen und zwei Anträge werden die Grünen im Stadtparlament bei der Stadtverordnetensitzung zum Thema machen: Im Mittelpunkt steht ein Antrag zur direkten Abstimmung, der eine aktuelle, schnelle Hilfe für die Gastronomie in Fulda fordert. Die Corona-Pandemie hat zu einem dramatischen Umsatzeinbruch in der Gastronomie geführt.

Als Soforthilfe schlagen die Grünen vor, die Flächen im Außenbereich kostenlos und unbürokratisch zu erweitern und in dieser Sommersaison die Friedrichstraße für den Autoverkehr zu sperren um dadurch für die durch die Hygieneabstandsregelung verringerten Sitzplätze auf der freiwerdenden Fläche Platz zu schaffen. Dadurch wird zudem die Attraktivität der Innenstadt erheblich gesteigert und schafft so einen kleinen Ersatz für die weggefallenen Events wie das Stadt- und Weinfest, die Open Air Konzerte am Dom und den Universitätsplatz und nicht zuletzt den Musicalsommer. (pm) +++


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