Wer ein Fan von sanftem, nachhaltigem und naturnahem Tourismus ist, wird von der höchsten Erhebung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg begeistert sein. - Fotos: Hans-Hubertus Braune

KIRCHHEIM / NEUENSTEIN Paradies für Radler und Wanderer

Auszeit vor der Haustür: Eisenberg ist aus Dornröschenschlaf erwacht

16.07.20 - Der Eisenberg ruft: Wer ein Fan von sanftem, nachhaltigem und naturnahem Tourismus ist, wird von der höchsten Erhebung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg begeistert sein. Längst ist das wunderschöne Fleckchen Erde aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. "Natur erleben, Ruhe genießen" lautet das Credo.

Längst ist der Eisenberg aus seinem ...Archivfotos (2): O|N / Gerhard Manns / Freunde des Eisenbergs

Wanderwege in unterschiedlichen Längen und den ...

Und das wollen in Zeiten von Corona scheinbar immer mehr Menschen. "Die Natur der Heimat erfährt aktuell eine Renaissance", sagt Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer. "Viele Leute haben den Urlaub vor der Haustür wiederentdeckt. Unsere Region ist so schön: da muss man nicht stundenlang mit dem Auto herumfahren."

Wie der Rathauschef berichtet, sind immer mehr Wanderer und Radler rund um den Eisenberg unterwegs. "Die Resonanz ist überwältigend." Trainierte Radfahrer können sich auf der Bergstrecke austoben, während Freizeitsportler sich samstags und sonntags per Bus (Linie 370 ab Bad Hersfeld) auf den Berg begeben und mit dem Rad hinabsausen können.

Natur pur erleben

Wanderwege in unterschiedlichen Längen und den mannigfaltigsten Schweregraden, wie der Eisenberg-Steig, der Eisenberg-Siegelweg, der Eisenberg-Panoramaweg oder der archäologischer Rundwanderweg, locken raus in die Natur.

Apropos Eisenberg-Steig: Startpunkt des 18,5 Kilometer langen und recht anspruchsvollen Pfades, der über die Kreuzeiche nach Bad Hersfeld führt, ist der Berggasthof am Eisenberg. Familie Ziehn aus Bad Hersfeld hat sich dieser Herausforderung gestellt: "Letzten Sonntag haben meine Frau und ich – bepackt mit zwei Rucksäcken voller Marschverpflegung – endlich den Steig bezwungen", erzählt Karsten Ziehn.

"Nach sechs Stunden und den Bauch voll mit Heidelbeeren, Walderdbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind wir stolz und zufrieden wieder in der Lullusstadt angekommen. Wir möchten allen Helfern und Mitwirkenden danken, die diesen tollen Wanderweg geschaffen haben und auch erhalten", sagen Mira und Karsten Ziehn. Der Eisenberg ruft – und immer mehr Naturfreunde folgen seinem Ruf. (Stefanie Harth) +++


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