Der Bebauungsplan für die "Weiße Stadt" - Archivfoto: O|N / Julius Böh

FULDA Stadt Fulda hofft auf Veräußerung

"Weiße Stadt": Telekom bietet Areal zum Verkauf im Internet an

26.07.20 - Nun tut sich wohl doch etwas in Sachen "Weiße Stadt" in Fulda-Haimbach: Die Telekom hat die 3,7-Hektar große Fläche zum Verkauf angeboten. Noch Ende Juni, bei der letzten Stadtverordnetenversammlung, beschwerte sich Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld über das mangelnde Entgegenkommen der Telekom, was den Verkauf angeht. 

Denn obwohl das sogenannte neue Wohngebiet "Weiße Stadt" in Haimbach schon seit sieben Jahren in der Planung ist, scheiterte die Umsetzung bislang am "mangelnden Entgegenkommen der Telekom",  die die dafür notwendigen 3,7 Hektar Fläche zwar angeboten, aber noch nicht tatsächlich an die Stadt verkauft hat, berichtete OB Wingenfeld vor vier Wochen. Das Projekt, welches Pläne von etwa 300 Wohneinheiten beinhaltet, geriet so ins Stocken. Doch nun bietet die Telekom über einen Immobiliendienstleister das Gelände auf der Immobilienseite "Immobilienscout24" an - zu einem Kaufpreis von 5,6 Millionen Euro. Zuerst berichtete die Fuldaer Zeitung darüber. 

Der Dienstleister Corpus Sireo schreibt zu diesem Objekt: "Sie haben hier die Chance in Haimbach, direkt in der Kreisstadt Fulda, Wohnbauflächen zu sichern und auf einem über 37.000 Quadratmeter großen Grundstück weit über 8.000 Quadratmeter BGF zu realisieren. Der Bebauungsplan ist weit fortgeschritten, er eröffnet Ihnen hier vielfältige Möglichkeiten, eigene Projektideen zu verwirklichen, spannende Wohnobjekte zu realisieren und von der florierenden Nachfrage auch wirtschaftlich zu partizipieren." 

Laut der Fuldaer Zeitung habe die Stadt Fulda bereits das Interesse bezüglich des Areals bekundet und einen Kaufpreis angeboten. Wie hoch dieser ist, verrät die Stadt jedoch nicht. Nun heißt es abzuwarten, ob die Telekom sich dafür entscheidet, die Flächen auch an die Stadt zu verkaufen - OB Wingenfeld hofft darauf: "Ich persönlich würde mir eine Veräußerung an die Stadt Fulda zu einem vertretbaren Preis wünschen. Das würde uns die Chance eröffnen, zeitnah weiteren bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", äußerte er sich gegenüber der FZ. (ld) +++


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