Christian Anschütz (stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender FDP Bad Hersfeld), Tim Erbe (Junge Liberale Hersfeld-Rotenburg), Matthias Nölke (MdB), Johannes Dallwig (Junge Liberale Hersfeld-Rotenburg), Britta Dassler (MdB) und Jorias Bach (Junge Liberale Werra-Meißner). - Foto: privat

BAD HERSFELD "Unseren Mittelstand erhalten"

Insolvenzwelle droht: Junge Liberale diskutieren mit Bundestagsabgeordneten

31.07.20 - Vor einer großen Anzahl an Interessierten haben im Bootshaus in Bad Hersfeld die FDP-Bundestagsabgeordneten Britta Dassler und Matthias Nölke darüber diskutiert, wie trotz der massiven Folgen der Coronakrise der Mittelstand erhalten werden könne. Eingangs präsentierten die beiden Abgeordneten zunächst wichtige aktuelle Entwicklungen sowie Daten und Fakten und gingen dabei auch auf die drohende Insolvenzwelle in Deutschland ein.

"Wir sehen an den Daten der anderen europäischen Länder, was uns im Herbst bevorsteht", so Britta Dassler. Matthias Nölke ergänzte, "dass gerade der Einzelhandel, die Automobilzulieferer und das Gaststättengewerbe massiv in der Existenz bedroht sind". Dem stimmte der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende der FDP Bad Hersfeld, Christian Anschütz, zu: "Gerade wir in Bad Hersfeld befürchten, dass einige lokale Einzelhändler, Hotels, Gaststätten, Kneipen und Restaurants den Herbst nicht überstehen werden. Neben der Absage der Festspiele wiegt auch die Absage des Lullusfestes schwer und somit fehlen der Stadt viele auswärtige Gäste."

Die größtenteils jungen Interessierten wollten im weiteren Verlauf vor allem wissen, warum die Bundesregierung lieber Milliarden nach Europa abgebe, statt der drohenden Insolvenzwelle vorzusorgen. "Die jetzt aufgenommenen Schulden müssen durch unsere und die nachfolgenden Generationen zurückgezahlt werden und die Bundesregierung präsentiert keine schlüssigen Lösungen, wie das erfolgen soll. Wir haben bereits heute die höchsten Abgaben im europäischen Vergleich", sagte Johannes Dallwig, Vorsitzender der Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg.

Für Tim Erbe ist es hingegen nicht nachvollziehbar, dass "den großen Unternehmen wie der Lufthansa geholfen wird, aber das Geld aus den Corona-Hilfen bei den kleinen Mittelständischen nur in kleinen Teil ankommt". Die beiden Abgeordneten machten deutlich, dass sich die FDP "weiterhin auf allen Ebenen für die mittelständischen Unternehmen und kleinen Betriebe, die das Rückgrat unserer Wirtschaft darstellen", einsetzen werde. Aber Britta Dassler hält fest, "dass die Anträge der FDP, seien sie noch so überzeugend, leider von den Regierungsparteien abgelehnt werden". (pm) +++


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