Große Erleichterung für K+S: Das Regierungspräsidium Kassel genehmigt die Haldenerweiterung am Wintershaller Standort. - Archivfoto: Dennis Schmelz

HERINGEN (W.) Planfeststellungsbeschluss ausgehändigt

Regierungspräsidium Kassel genehmigt Haldenerweiterung von K+S

11.09.20 - Das Regierungspräsidium Kassel hat die Erweiterung der Rückstandshalde am Standort Wintershall (Heringen) der K+S Minerals and Agriculture GmbH genehmigt. Den mehr als 600 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss hat Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber am 10. September 2020 unterzeichnet und dem Unternehmen ausgehändigt.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Abteilungsleiter Winfried ...Foto: Regierungspräsidium Kassel

"Mit der heute ergangenen Zulassungsentscheidung konnten die Fachdezernate des Regierungspräsidiums Kassel zum wiederholten Male ein hochkomplexes Verfahren zeitgerecht zum Abschluss bringen und damit einen sachgerechten Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie herstellen", sagte Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber anlässlich der Übergabe der Zulassungsentscheidung.

Die Haldenerweiterung umfasst eine Aufstandsfläche von 25,7 Hektar zuzüglich 16,3 Hektar Fläche für einen 100 Meter breiten Randstreifen und circa 1,1 Hektar für ein Haldenwasserbecken. Bei voller Produktion ermöglicht die Erweiterung die Aufhaldung der anfallenden Rückstände bis voraussichtlich 2031. Zum Schutz der Umwelt enthält der Planfeststellungsbeschluss einen umfangreichen Katalog an umweltrechtlichen Nebenbestimmungen.

"Die heutige Genehmigung der Haldenerweiterung am Standort Wintershall ist eine gute Nachricht für das gesamte Kalirevier, die beim Unternehmen beschäftigten Kumpel sowie den Wirtschaftsstandort Heringen. Als direkt beteiligte Kommune war uns von Beginn an sehr daran gelegen von städtischer Seite das Vorhaben zu unterstützen, schließlich werden Ökonomie und Ökologie ausgeglichen. Die heutige Genehmigung ist auch das Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadt. Wir sind sehr glücklich über diese Entscheidung, gleichwohl damit zu rechnen war", erklärt Heringens Bürgermeister Daniel Iliev auf O|N-Anfrage. (pm/kku)+++


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