Freude über eine besondere Auszeichnung: Waltraud Herbig in den Armen des Amtsrichters im Hof des früheren Amtsgerichtes in Eiterfeld, gut beschirmt von Bundestagsabgeordnetem Michael Brand. Links Bürgermeister Hermann Josef-Scheich und Saskia Lifka vom Deutschen Wetterdienst. Rechts Herbigs Ehemann Gottfried - Fotos: privat

EITERFELD Klimaschützerin Waltraud Herbig

Bundesverdienstmedaille für über 40 Jahre Wetter- und Pflanzenbeobachtung

15.10.20 - Große Ehre und Bahnhof für Waltraud Herbig aus Fürsteneck bei Eiterfeld: Seit über 40 Jahren beobachtet sie für den Deutschen Wetterdienst die Pflanzenentwicklung und meldet, wie bundesweit weitere 1.100 Naturfreunde, ihre Beobachtungen weiter, so dass diese für Forschungen und Studien zusammengetragen und für jedermann online verfügbar sind. Für diesen ehrenamtlichen Dienst hat sie Bundespräsident Steinmeier auf Vorschlag von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

"Über diese Auszeichnung aus Berlin und die Würdigung hier in Eiterfeld bin ich überrascht und freue ich mich", so die Waltraud Herbig bei der Verleihung im früheren Amtshaus in Eiterfeld. Bürgermeister Hermann-Josef Scheich gratulierte zu dieser hohen Auszeichnung und zeigte sich von der Leistung Waltraud Herbigs sichtlich beeindruckt. "Darüber hinaus stehen die Eheleute Herbig als kompetente und zuverlässige Berater in Fragen des Vogel- und Naturschutzes der Marktgemeinde Eiterfeld zur Verfügung, hierfür sind wir sehr dankbar" so das Gemeindeoberhaupt.

Für den Bund dankte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand einer "bodenständigen Klimaschützerin seit Jahrzehnten, die selten im Rampenlicht steht". "Gerade deshalb ist öffentliche Würdigung beabsichtigt, um Ihr jahrzehntelanges Ehrenamt und ihre beeindruckende Zuverlässigkeit angemessen zu ehren", so Brand, der das Ehepaar Herbig als Dank nach Berlin einlud. "Aus Leibolz und anderen Orten bundesweit erhalten wir so wissenschaftlich wichtige Erkenntnisse zur globalen Herausforderung Klimawandel. Das ist klasse."

Für den Deutschen Wetterdienst aus Offenbach dankte Saskia Liska "für exakt 5664 Beobachtungen in über 4 Jahrzehnten". Rund 80 Beobachtungen werden jährlich von den sogenannten phänologischen Beobachtern abgefragt. Wer sich die Tätigkeit in seinem persönlichen Wohnumfeld vorstellen kann, kann sich gerne an den Deutschen Wetterdienst unter [email protected] wenden.(pm)+++


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