Die Bussituation wird in Corona-Zeiten entschärft. - Archivfoto: O|N/Maria Franco

FULDA An Eltern, Schüler und Bürger

Offener Brief vom Stadt- und Kreiselternbeirat: "Transportgemeinschaften bilden"

16.10.20 - In einem Offenen Brief wenden sich der Stadt- und Kreiselternbeirat Fulda an die Eltern, Schüler und Bürger der Stadt und des Landkreises. Ihr Anliegen und Appell: In der Corona-Krise die vollen Busse zu Stoßzeiten entlasten und Transportgemeinschaften zu bilden. Im Folgenden der Brief im Wortlaut: 

"Sehr geehrte Eltern der Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Fulda,

uns, dem Stadt- und Kreiselternbeirat Fulda liegt das Wohl und die gesundheitliche Unversehrtheit unserer Kinder sehr am Herzen. Aus diesem Grund haben wir uns gemeinsam mit Schülern, Schulträgern, Schulleitungen und Schulamt sehr kritisch mit der derzeitigen Situation der Schülerbeförderung im ÖNPV beschäftigt. Ergebnis ist, dass wir nur gemeinsam als geschlossene Gesellschaft die uns, auch durch die Pandemie, aufgegebenen Aufgaben lösen können.

Unser gemeinsames Ziel ist es, den ÖNPV in den Stoßzeiten spürbar zu entlasten beziehungsweise zu entzerren!

Um dies zu gewährleisten, werden die Schulträger zusätzliche Busse einphasen und die Schulen Konzepte erarbeiten, um die Zeiten des Unterrichtsbeginns zu entzerren. Da diese Maßnahmen Zeit benötigen und nicht von jetzt auf gleich umsetzbar sind, möchten wir, die Elternvertreter von Stadt- und Landkreis Fulda, uns in enger Abstimmung mit Stadt und Landkreis Fulda in diesen Lösungsansatz solidarisch einbringen, um den öffentlichen Stellen die notwendige Zeit für die Umsetzung ihrer Maßnahmen zu verschaffen.

Aus diesem Grund möchten wir Sie bitten, Transportgemeinschaften zu bilden, um die Schülerinnen und Schüler in die Stadt oder zu den Schulen im Landkreis mitzunehmen. Weder geht es bei dieser Maßnahme darum vor die Türen der Schulen zu fahren, noch zusätzliche Fahrten zu organisieren. Ziel ist es, die bestehenden Pendlerressourcen zu nutzen, um die Schülerinnen und Schüler aus der Nachbarschaft in die Stadt oder an einen anderen Zielort im Landkreis zu transportieren und somit die Kapazitäten im ÖPNV zu entlasten.

Wir hoffen auf diese Weise die Situation im ÖPNV und am ZOB im Sinne der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu entschärfen. Dieses Vorgehen ist bis zum Beginn der Weihnachtsferien begrenzt. Nach den Weihnachtsferien ist vorgesehen, dass die Schulen und Schulträger, die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen, umgesetzt haben.

Alle Beteiligten können mit dem Erfolg dieser Maßnahme sehr deutlich aufzeigen, dass in unserer Stadt und dem Landkreis Gemeinsinn, Humanität und soziale Solidarität gelebtes Gesellschaftsbewusstsein und nicht nur ein Lippenbekenntnis sind.  

gezeichnet,

Stadt- und Kreiselternbeirat (pm) +++


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