Die Grenzregion an der Werra zwischen Hessen und Thüringen ist untrennbar mit dem Kali-Bergbau verknüpft. - Archivfoto: Dennis Schmelz

HERINGEN (W.) Im Land der weißen Berge

Tagesthemen berichten über den Stellenwert des Kali-Bergbaus in der Region

23.10.20 - Die Grenzregion an der Werra zwischen Hessen und Thüringen ist untrennbar mit dem Kali-Bergbau verknüpft. Der größte Arbeitgeber baut seit rund 120 Jahren das begehrte Salz im östlichen Teil des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und im thüringischen Wartburgkreis ab. Im Zuge der Reihe "tagesthemen mittendrin" besuchte ein Team der ARD die Region und warf einen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft des "Landes der weißen Berge".

Grundessenz des rund fünfminütigen Beitrages ist, dass der Abbau des Salzes in der Region zugleich Fluch und Segen sei. Einerseits biete die Kali-Industrie den Menschen wirtschaftlichen Wohlstand, andererseits wurde jahrzehntelang der Umweltschutz überhaupt nicht bedacht. Im Interview mit dem tagesthemen-Team offenbarten die gebürtige Heringerin Reinhilde und ihr Mann Hans-Jürgen Kessler ihre Kindheitserinnerungen in der Werrastadt: "Früher war die Werra ein toter Fluss, für uns als Kinder war sie deshalb kein Ziel." Dennoch habe sich man in dieser Zeit damit arrangiert.

Neue Methodik entwickelt


Seit einigen Jahren hat sich dies grundlegend verändert. Während in früheren Jahrzehnten die Salzabwässer nahezu komplett in die Werra geflossen sind, haben sich die Umwelt-Vorschriften komplett verändert. Das Unternehmen K+S musste sich Alternativen suchen. Mit dem unterirdischen Einstapelungsverfahren im thüringischen Springen (OSTHESSEN|NEWS berichtete) wurde eine neue umweltfreundlichere Methodik entwickelt.

Im Generellen sind die Menschen in der Region sehr zufrieden. Der mächtige 500 Meter hohen Kali-Berg ist inzwischen sogar ein fester Bestandteil des Landschaftsbildes. "Das ist ein Identifikationsmerkmal, ein Alleinstellungsmerkmal, Land der weißen Berge. Es klingt wie ein touristischer Slogan und war anfangs wohl auch so gedacht und es bildet schon ein Zusammengehörigkeitsgefühl ab bei den meisten Menschen in der Region. Aber es gibt natürlich auch welche, das braucht man nicht zu beschönigen, die sagen, das ist ein Schandfleck", erklärt K+S-Unternehmenssprecher Ulrich Göbel gegenüber dem ARD-Team. (Kevin Kunze)

Hier finden Sie den kompletten Beitrag der tagesthemen: https://www.tagesschau.de/inland/kali-werra-101.html +++


Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Werbung
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön