NIEDERAULA Fragen und Antworten

Bürgermeister Thomas Rohrbach (49) bewirbt sich für eine dritte Amtsperiode

30.10.20 - Am Sonntag wird in Niederaula ein neuer Bürgermeister gewählt. Mit Amtsinhaber Thomas Rohrbach (49) und dem Herausforderer Gerhard Eckstein (61) gibt es zwei Kandidaten. Rohrbach bewirbt sich für eine dritte Amtsperiode und wird von der SPD sowie den parteiunabhängigen Parlamentariern unterstützt.

In seinem Wahlprogramm nennt der Familienvater eine solide Haushaltsführung, Erhalt und Weiterentwicklung der gemeindlichen Infrastruktur, die Verwaltung als bürgernaher Dienstleiter, den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität, eine aktive Wirtschaftsförderung und den Ausbau des Schul- und Sportstandortes Niederaula als wesentliche Ziele der nächsten Amtsperiode.

Bürgermeisterkandidat und Amtsinhaber Thomas Rohrbach Foto: privat

Intensive Diskussionen werden in Niederaula über die Straßenbeitragssatzung geführt. Das spiegelt sich auch in den Fragen wider, welche uns unsere Leserinnen und Leser zugeschickt haben. Eine mögliche Rückzahlung der Straßenbeiträge wurde mehrfach thematisiert. Eine weitere Frage beschäftigt sich mit dem möglichen Standort eines Neubaus des Feuerwehrgerätehauses. Nachfolgend die Fragen und Antworten in der Übersicht:

Frage 1: Als Betroffener habe ich aufmerksam die Berichterstattung zum Thema "Rückerstattung von Straßenbeiträgen" in den Medien verfolgt. Auch in der Presse war sinngemäß zu lesen: Nicht nur die Kommunalaufsicht sieht rechtliche Bedenken gegen eine Rückerstattung von Straßenbeiträgen, auch die Klage der Stadt Limburg wurde zurückgewiesen. Welche Parallelen sehen Sie zu Niederaula?

Thomas Rohrbach: Parallelen in den beiden Klageverfahren sind schon erkennbar. Limburg hat etwa zwei Millionen Euro Straßenbeiträge veranlagt, die Marktgemeinde Niederaula muss rund 3,1 Millionen Euro Straßenbeiträge erheben. Beide Kommunen hatten in den letzten Jahren sowohl positive und auch negative Jahresergebnisse zu verzeichnen und die Verschuldung ist gestiegen beziehungsweise war mit zwischen 14 (Niederaula) und 22 Millionen Euro (Limburg) vergleichbar hoch. Ferner haben beide Kommunen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung zum Beispiel die Hebesätze für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer deutlich erhöht. Alle diese Fakten sind aus der abgelehnten Klage des Verwaltungsgerichts Wiesbaden zu erkennen und auch in den Klageverfahren in  Niederaula anzuwenden. Ferner muss in Niederaula die Mitwirkung von direkt betroffenen Anliegern bei der damaligen Beschlussfassung geprüft werden, inwiefern diese im Widerstreit der Interessen waren, sind doch viele Mitglieder der Listenverbindung aus BLN, CDU und Grüne eben wegen diesem Ziel erst kommunalpolitisch aktiv geworden.

Frage 2: Welchen Standort für das Feuerwehrgerätehaus in Niederaula bevorzugen Sie und wie begründen Sie dies?

Thomas Rohrbach: Wenn eine Kommune selbst über ein Grundstück mit der geeigneten, zukunftsfähigen Größe für ein Feuerwehrgerätehaus verfügt, dieses Grundstück Baureife durch einen B-Plan besitzt, man also kurzfristig mit dem Bau beginnen könnte und dieses Grundstück von einem Planungsteam, bestehend aus dem Gemeindebrandinspektor, seinem Stellvertreter sowie der kompletten Wehrführung und des Vereinsvorsitzenden aus Niederaula, ergänzt durch den Bauamtsleiter, den Sachbearbeiter Brandschutz, die Fraktionsvorsitzenden der SPD sowie der Unabhängigen, einstimmig eine Empfehlung für das gemeindliche Grundstück abgegeben hat, ist dies Begründung genug für den Standort "An der Alten Leimenkaute". Tatsächlich treten nun die zu den Treffen eingeladenen und nicht erschienen Fraktionsvorsitzenden der BLN, CDU und Grüne auf die Tagesordnung und torpedieren die Bewertungen mit fadenscheinigen Bewertungen. Das ist leider lächerlich und zum Selbstschämen.

Frage 3: Welchen Nutzen sehen Sie in dem von Ihnen angedachten Bau eines Sportparks mit Kunstrasenplatz, Lauf- und Sprungbereich und Bikepark neben der Gesamtschule Niederaula?

Thomas Rohrbach: Ich sehe hier einen vielfältigen Nutzen für die Schule beim Schulsport sowie den zahlreichen sportlichen AGs in der Nachmittagszeit, um kurze Weg und auch eine Auflockerung bei den vorhandenen Sportanlagen, gerade in Zeiten wie Corona, zu erreichen. Insbesondere für den Jugendfußball ist es wichtig, vernünftige wetterunabhängige Sportanlagen nutzen zu können und in zum Beispiel der anstehenden feuchten Wetterperiode die vorhandenen Rasenplätze, die durch die zunehmend trockeneren Sommer belastet sind, zu schonen. Nebenbei bemerkt gibt es in Niederaula zwei Jugendgruppen im Bereich der Leichtathletik und verschiedene Biker-Gruppen, die das Areal gemeinsam mit den bereits genannten und allen Fußball-Seniorenmannschaften ganztags nutzen könnten. Die wertet den Schul- und Sportstandort Niederaula deutlich auf und es können Jugendliche begeistert werden, Sport zu treiben. (Hans-Hubertus Braune) +++


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