Rainer-Hans Vollmöller möchte am Sonntag erneut zum Bürgermeister von Lauterbach gewählt werden. - Archivfoto: O|N

LAUTERBACH "Stecken wegen Corona nicht Kopf in den Sand"

Herz schlägt für Lauterbach: Rainer Hans Vollmöller möchte weitere Amtszeit

31.10.20 - Eigentlich hätte die Vogelsberger Kreisstadt schon am 26. April dieses Jahres ihren Bürgermeister gewählt. Aufgrund von Corona wurde der Termin jedoch auf den 1. November datiert. Ein halbes Jahr später hat sich aber an der Sache nichts geändert, dass der amtierende Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller auch der einzige Kandidat bleibt, der bei der Wahl am Sonntag ins Rennen geht. 

Seit 1. Oktober 1996 ist Vollmöller Rathauschef in der Kreisstadt. Das soll auch weiterhin so bleiben, denn der CDU-Kandidat kandidiert für eine weitere Amtszeit. Doch diese Bewerbung ist für den alten Hasen im Geschäft dennoch etwas neues - denn dieses Mal tritt er erstmals ohne Gegenkandidat in Lauterbach an. "Da schlagen zwei Herzen in mir. Auf der einen Seite ist es schön, dass es keinen Gegenkandidaten gibt, auf der anderen Seite wird es trotz allem schwierig sein, die Leute zu mobilisieren. Denn die Menschen, die mich als Bürgermeister mögen, sagen, ich werde es eh. Und die, die mich nicht mögen, gehen auf jeden Fall zur Wahl", erzählt Vollmöller im OSTHESSEN|NEWS-Gespräch. 

Corona ist allgegenwärtig

Vollmöllers Herz schlägt für Lauterbach - auch deshalb habe er sich bereits bei seinem 30-jährigen Jubiläum im Jahre 2017 entschieden, noch einmal als Bürgermeister der Kreisstadt zu kandidieren. "Aber immer unter der Bedingung, dass ich gesund bleibe - das ist für mich das A und O." Nun würde er gerne Lauterbach weiter voranbringen. Und das ist in der derzeitigen Corona-Situation wichtiger denn je. Denn der Prämienmarkt oder das beliebte Stadtfest fielen in diesem Jahr ins Wasser, mit Alternativveranstaltungen entwickelte die Stadt rasch ein Corona-Konzept. "Die aktuelle Situation ist schwierig, aber wir wollen den Kopf nicht in den Sand stecken", so der Bürgermeister. Er blickt weiterhin positiv in die Zukunft, "meine Lebensfreude lasse ich mir deshalb nicht nehmen". Und auch die Arbeit auf seinem Schreibtisch ist durch die aktuelle Pandemie mehr denn je, "die Flut an Informationen nimmt noch mehr zu". 

Neben Corona-Pandemie gibt es für Vollmöller für eine mögliche weitere Amtszeit eine volle Agenda: "Ein Ziel ist es beispielsweise, dass die Familienfreundlichkeit in der Stadt erhalten bleibt. Wir haben gute Einrichtungen für Kinder und sind aktiv dabei, einen Kindergarten zu erweitern und einen anderen neu zu bauen." Doch das ist nicht das einzige Bestreben, was der amtierende Bürgermeister sich für eine mögliche fünfte Amtszeit auf die Fahne geschrieben hat. "Glasfaser soll in jedes Haus, mit den Stadtwerken sind wir schon auf einem guten Weg, aber abgeschlossen ist es noch nicht." Außerdem sei für ihn die Stadtentwicklung ein ganz wichtiger Punkt, diese aktiv zu betreiben.

Wahl am Sonntag

Wenn die Lauterbacher am Sonntag zur Urne gehen und sie Vollmöller für weitere sechs Jahre ihr Vertrauen schenken würden, wäre es für Vollmöller jedoch die letzte Amtsperiode, wie er im O|N-Gespräch verrät. (Luisa Diegel) +++


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