Das Jüdische Museum Rotenburg in der ehemaligen Mikwe, dem rituellen Tauchbad der ehemaligen Synagoge, leuchtet in der kommenden Nacht - Foto: Heinrich Nuhn

ROTENBURG/F. Es werde Licht als Zeichen der Solidarität

Jüdisches Museum und evangelische Kirchen in Rotenburg leuchten in der Nacht

08.11.20 - Das Jüdische Museum Rotenburg beteiligt sich nach Angaben von Dr. Heinrich Nuhn vom Förderkreis des Museums in der Nacht zum 9. November an einer weltweiten Aktion und lässt in den Räumen das  Licht brennen - zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938. Das soll verstanden werden als ein "Symbol der Solidarität und des Engagements im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Hass und Intoleranz," wie die Veranstalter des internationalen Bildungsprojekts "March of the Living" erklären. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Rotenburg beteiligt sich an dieser Aktion und lässt nach Beschluss des Kirchenvorstands auch die Rotenburger evangelischen Kirchen in der Nacht vom 8. zum 9. November 2020 leuchten.

Unter dem Titel "Es werde Licht" soll dieses Projekt 2020 wegen der Corona-Pandemie als virtuelle Aktion stattfinden. "In den Tagen, in denen Synagogen und heilige Stätten für verschiedene Religionen auf der ganzen Welt regelmäßig angegriffen werden, ist es unsere Pflicht, laut und deutlich zu sprechen," sagen die Veranstalter. Rabbiner Avichai Apel, der in der Westend-Synagoge in Frankfurt die Lichter anzünden wird, bemerkt dazu: "Indem wir das Licht über Nacht eingeschaltet lassen, möchten wir zeigen: Wir sind da und machen auch im übertragenen Sinn die Nacht wieder hell." (pm) +++


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