- Symbolbild: Pixabay

BURGHAUN Bau einer neuen Verbundleitung

Wassersicherstellungsgesetz: Marktgemeinde Burghaun erhält 100.840 Euro

13.11.20 - Die Marktgemeinde Burghaun profitiert im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes vom Konjunkturpaket der Bundesregierung und bekommt 100.840 Euro für den Bau einer neuen Verbundleitung für die Trinkwasserversorgung. Die Marktgemeinde Burghaun hatte eine finanzielle Förderung für die sich bereits im Bau befindliche Verbundleitung DN 80 vom östlich der B27, der Eisenbahntrasse Fulda – Kassel und der Haune gelegenen Teil von Burghaun zum westlichen Teil. Die beiden bestehenden Leitungen DN 150 queren ebenso die Bundesstraße, das Gewässer und die Bahnstrecke. Sollte eine der beiden bestehenden Leitungen ausfallen, kann die sich aktuell im Bau befindliche dritte Leitung, bedingt durch die geringere Nennweite, keinen vollständigen Ersatz gewährleisten. Jedoch wird die neue Leitung dazu ausreichen, im Normalbetrieb die erforderlichen Überleitungen von Ost nach West und umgekehrt sicherzustellen.

Sollte ein Teil der Wassergewinnungsanlagen ausfallen, würde eine Überleitung sogar an Bedeutung zunehmen. Dank der in Burghaun bestehenden Höhenverhältnisse könnte durch die Verbindungsleitung eine (leitungsgebundene) Wasserversorgung im Krisenfall (Mengenanforderungen des Wassersicherstellungsgesetzes) zumindest für den größten Teil des Kernortes aufrechterhalten bleiben.

Die Projektkosten belaufen sich insgesamt auf rund 252.100 Euro netto, hierfür werden 40 Prozent über das Programm teilfinanziert. Die Maßnahme wird im Haushaltsjahr 2020 abgerechnet werden. Bezüglich der Ziele des Wassersicherstellungsgesetzes stellt die neue Leitung eine erhebliche Verbesserung dar. Im Zivilschutzfall besteht für die unter die Hochbrücke gehängte Leitung eine hohe Ausfallswahrscheinlichkeit. Die neue Leitung hingegen verläuft nicht in der Nähe anderer, im Zivilschutzfall gefährdeter Kreuzungen von Bahnstrecke, Bundesstraße und Gewässer.

Im Normalbetrieb des Leitungsnetzes sind die Überleitungsmengen durch zwischen beiden Seiten bestehende lediglich relativ geringe Druckhöhenunterschiede verhältnismäßig gering. Beim Ausfall einer der drei Überleitungen würde sich die Transportmenge, da sich veränderte Druckhöhen im Netz ergeben würden, voraussichtlich merklich steigern. Insbesondere wenn sich z. B. durch Ausfall von Gewinnungsanlagen auf einer Seite geringere Einspeisungen in das Netz ergeben würden, ist davon auszugehen, dass sich durch die starke Veränderung der Druckhöhenpotentiale erhebliche Steigerungen der Überleitungsmengen ergeben würden. (pm) +++


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