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Der Tag der Nordosthessischen Immobilienwirtschaft fand aufgrund der aktuellen Situation zum Großteil digital statt. Hier die Beteiligten von links: Stefan Schunck, Geschäftsführer Region Fulda, Stefan Kuhn, Regionaldirektor - Büro Kassel DZ Hyp AG, Dr. Thomas Steinmüller, Vorstand Cap Ten AG und Vorsitzender des Logistikausschusses ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Dr. Michael Koch, Landrat Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Alexandra May, PR-Profi - Moderatorin, Impulsgeberin, bei der Podiumsdiskussion in der Bad Hersfelder Stadthalle statt. - Fotos: Regionalmanagement NordHessen

BAD HERSFELD Weichen Richtung Zukunft stellen

Virtuelle Messe: Zum "Tag der Nordosthessischen Immobilienwirtschaft"

27.11.20 - Die Weichen Richtung Zukunft stellen: Deshalb versammelten sich am Donnerstag regionale Akteure und Wirtschaftsförderer, um über die Zukunft in Nord- und Osthessen zu beraten. Der "Tag der Nordosthessischen Immobilienwirtschaft" fand dabei fast komplett virtuell statt. In der Branche war es die einzige Veranstaltung, die in diesem Jahr stattgefunden hat.

Über 100 Teilnehmer nicht nur aus Hessen, sondern deutschlandweit sowie aus den europäischen Nachbarländern wie Österreich und Frankreich nahmen an der virtuellen Messe teil. Was allerdings auch daran lag, dass Expo Real, die größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, in diesem Jahr ausgefallen ist. Dennoch freuten sich die Teilnehmer und erörterten die künftigen Herausforderungen und Ziele in der Region.

"In Zukunft müssen wir in unserem Regierungsbezirk noch enger zusammenarbeiten. Die Themen der Zukunft müssen wir in Nord- und Osthessen gemeinsam angehen. Denn die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel beziehungsweise in einer Metamorphose, die auch in der Region spürbar sein wird", erklärte Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber. Auch Dr. Thomas Steinmüller, Vorstand Cap Ten AG und Vorsitzender Logistikausschuss ZIA, schlug in diese Kerbe und sieht zudem eine besondere Situation in der Region: "Wir grenzen an Regionen, gerade in Thüringen, die einen tiefgreifenden Wandel hinter sich haben - aus dieser Situation kann auch unsere Region lernen. Dies bietet gerade im Vergleich zu anderen Regionen einen kleinen Vorteil.

Infrastrukturell viel bewegt

Landrat Dr. Michael Koch warf zunächst den Blick in die nähere Vergangenheit: "Wir haben gerade infrastrukturell viel bewegt. Doch gerade der Breitbandausbau oder auch der vermehrte Ausbau des Schienennetzes muss vorangetrieben werden." In Zukunft müsse ein bunter wirtschaftlicher Mix gewährleistet sein, dort sei man in Waldhessen gut aufgestellt. "Zwar haben wir viele Logistikunternehmen, aber auch produzierendes Gewerbe. Im Gesundheitsbereich sind wir zwar gut aufgestellt, stehen aber vor weitreichenden Veränderungen (Ann. d. Red.: finanzielle Schieflage des Klinikums und geplante Verlegung der Akutmedizin von Rotenburg nach Bad Hersfeld)."

"Trotz Corona muss der Fuß weiter auf dem Gas bleiben, um die guten Voraussetzungen weiter in die Zukunft transportieren zu können", erklärte RP Klüber. Dabei erwähnte er unter anderem die Entwicklung der Wasserstoffstrategie und die erneuerbaren Energien. Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Werra-Meißner-Kreis, ergänzte: "Wir müssen nachhaltige Gewerbeflächen in der Region schaffen, dort müssen soziale und ökologische Punkte mit beachtet werden." Wohnen in der Region sei zudem attraktiv wie nie. Viele Kommunen müssen neue potenzielle Wohnflächen ausweisen - dies sei eine positive Entwicklung. (Kevin Kunze) +++


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